die Diätberatung
Alternative Ernährungsformen und Außenseiterdiätkostformen | Alternative Ernährungsformen und Außenseiterdiätkostformen |
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Seite 2 von 7 WAS GEHÖRT NICHT ZU DEN ALTERNATIVEN ERNÄHRUNGSFORMEN ?Die gesunde Ernährung nach den Prinzipien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V., Frankfurt am Main (10 Regel der gesunden Ernährung – Ernährungskreis der DGE) oder die Empfehlungen zur gesunden, präventiven Ernährung des Vereins zur Förderung der gesunden Ernährung und Diätetik (VFED) e.V., Aachen (Mehr Pflanzliches und weniger Tierisches essen ist gesund – Ernährungsdreieck des VFED), die Empfehlungen der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik (Diaita Pyramide des gesunden Lebens) sowie die klassische Vollwerternährung/-kost nach Claus Leitzmann (emeritierter Professor der Ernährungswissenschaft, Gießen, geb. 1933), Karl von Körber (Doktor der Ernährungswissenschaft, München, geb. 1955) und Thomas Männle (Diplomierter Ernährungswissenschaftler, Gießen, geb. 1953) gehört nicht zu den Alternativen Ernährungsformen, da sie auf wissenschaftlich begründbarem Fundament ruhen. Dietary Guidelines der USA
Die Dietary Guidlines der USA sind grundsätzlich den Empfehlungen der DGE oder der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik ähnlich. Sie zeichnen sich lediglich zusätzlich zu den DGE Empfehlungen durch eine gute Verständlichkeit aus. Die DGE gibt für die gesunde Ernährung 10 Regeln vor und erläutert sie ausführlich. In den USA ist das Modell zur gesunden, präventiven Ernährung der Food Guide, der sich als Ernährungspyramide darstellt. Der Ernährungskreis der DGE wird in vielen Untersuchungen als relativ schwer verständlich und einem Ernährungsdreieck oder einer Ernährungspyramide unterlegen beschrieben. Die diaita Pyramide fusst auf der Ernährungspyramide und schließt gleichzeitig Getränke, Sport sowie eine Supplementation spezifischer Vitamine und Mineralstoffe in besonderen Lebenssituationen (beispielsweise Folsäure in der Schwangerschaft) mit ein. Zudem ist die diaita Pyramide auf die Ernährungsgewohnheiten im Deutschsprachigen Raum abgestimmt. Während DGE eine vollwertige Ernährungsweise empfiehlt, spricht Leitzmann et al. von Vollwert-Ernährung. Definition der Vollwert-Ernährung nach Leitzmann, Körber und Männle: Vollwerternährung ist eine überwiegend lakto-vegetabile Ernährungsform, in der Lebensmittel bevorzugt werden, die möglichst wenig verarbeitet sind. Daneben können auch geringe Mengen an Fisch, Fleisch und Eiern enthalten sein. Es wird empfohlen, die Kost schmackhaft und schonend zuzubereiten und etwa die Häfte der Nahrungsmenge als unerhitze Frischkost (Rohkost) zu verzehren. Lebensmittelzusatzstoffe sollten vermieden werden. Zusätzlich zu den gesundheitlichen Aspekten werden auch die Umwelt- und Sozialverträglichkeit des gesamten Ernährungssystems in die Betrachtungen und Empfehlungen einbezogen. Die Vollwert-Ernährung teilt die Lebensmittel in 4 Wertstufen (Sehr empfehlenswert, Empfehlenswert, weniger empfehlenswert und nicht empfehlenswert) ein. Prinzipien der vollwertigen Ernährung (DGE)
Optimale Nährstoffrelation (nach präventivmedizinischen Gesichtspunkten und praktisch orientiert (Cave: Umsetzbarkeit), Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin Grundsätzlich Mehr Pflanzliches und weniger Tierisches essen Möglichst regionale Herkunft Immer saisonal stimmige Lebensmittel Zubereitung/Weiterverarbeitung wo notwendig Kohlenhydrate über 50 % (< 10 % isolierte Zucker (Saccharose ...) über 40 Gramm Ballaststoffe Fette 30 bis 35 % (< 8 % gesättigte Fettsäuren, 10 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 10 % einfach ungesättigte Fettsäuren, minimal Transfettsäuren, ausreichend Ome Grundsätze und Bewertung der Vollwert-Ernährung size="3" 1. size="3" Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel size="3" 2. size="3" Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel size="3" 3. size="3" Zubereitung genussvoller Speisen aus frischen Lebensmitteln, schonend mit wenig Fett size="3" 4. size="3" Vermeidung von Zusatzstoffen size="3" 5. style="margin: 0px; padding: 0px; font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal" size="3" Vermeidung von Nahrungsmitteln aus bestimmten Technologien (beispielsweise Gentechnik, Food Design oder Bestrahlung) size="3" 6. size="3" Möglichst ausschließliche Verwendung von Erzeugnissen aus anerkannt ökologischer Landwirtschaft (nach den Rahmenrichtlinien der AGÖL oder IFOAM) size="3" 7. size="3" Bevorzugung von Erzeugnissen aus regionaler Herkunft und entsprechender Jahreszeit size="3" 8. size="3" Bevorzugung unverpackter oder umweltschonend verpackter Lebensmitteln size="3" 9. size="3" Vermeidung oder Verminderung der allgemeinen Schadstoffaufnahme durch Verwendung umweltverträglicher Produkte und Technologien size="3" 10. size="3" Verminderung von Veredlungsverlusten durch geringeren Verzehr tierischer Lebensmittel size="3" 11. size="3" Bevorzugung landwirschaftlicher Erzeugnisse, die unter sozialverträglichen Bedingungen erzeugt, verarbeitet und vermarktet werden (u. a. fairer Handel mit Entwicklungsländern)
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| Letzte Aktualisierung ( Saturday, 25. September 2010 ) | |||||||||
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