die Diätberatung
Alternative Ernährungsformen und Außenseiterdiätkostformen | Alternative Ernährungsformen und Außenseiterdiätkostformen |
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Seite 7 von 7 ZusammenfassungEs gibt keine einheitliche Definition der Begriffe alternative Ernährungsform oder Außenseiterdiätkostform. Professor Dr. Claus Leitzmann (geb. 1933, Ernährungswissenschaftler, Deutschland/Gießen) schreibt dazu „Unter der Bezeichnung Außenseiterdiäten werden Kostformen mit sehr unterschiedlichen Nährstoffgehalt zusammengefasst, die aus verschiedenen Gründen, z. B. medizinischen (Entschlackung), kosmetischen (Gewichtsreduktion), ökonomischen (Schonung der natürlichen Ressourcen), empfohlen und verzehrt werden“. Aus ernährungsphysiologischer Sicht halten die meisten Außenseiterdiätkostformen und Alternative Ernährungsformen einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand. Die meisten alternativen Ernährungsformen sind jedoch ungefährlich. Außenseiterdiätkostformen versprechen Effekte, die sie nicht einhalten können. Ziel sollte es sein, durch eine gesunde, prophylaktisch wirksame Ernährung Krankheiten vorzubeugen und die Ressourcen zu bewahren. Gesunde Ernährung folgt den wissenschaftlichen Erkenntnissen (evidence based nutrition guidelines) und passt sich wie Diätkostformen dem wissenschaftlichen Fortschritt an. Diätkostformen müssen wissenschaftlich überprüfbar sein (evidence based dietetics) und im Gesamtkonzept der Therapie stehen. Die große Zahl von ernährungsbedingten Erkrankungen Betroffener macht eine verbesserte diätetische Therapie und ernährungsmedizinische Forschung notwendig. Die Anerkennung der Diätberatung als Heilmittel (durch den Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen), die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung sowie die Erlangung des Status des Heilmittelerbringers für Diätassistenten und Diplom Oecotrophologen wären Grundvoraussetzungen für eine Reform des Ernährungsverhaltens und eine Anhebung des Status der Ernährungsmedizin insgesamt. Die durch ernährungsbedingte und –abhängige Krankheiten hervorgerufene Kostenlawine macht eine Aufklärung der Gesamtbevölkerung über eine gesunde, präventive Kost unumgänglich. Diese Aufklärung muß bereits im Kindergarten und Grundschule beginnen, um erfolgreich zu sein. Es ist davon auszugehen, dass eine durchgreifende Reform des Essverhaltens in Deutschland eine Aufgabe von Medizinern, Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern (Diplom Oecotrophologen) für die kommenden drei Generationen ist. Die gesündeste Kostform wäre eine Ovo-Lacto-Vegetabile Kost mit wenig Fleisch (1-2mal monatlich) und Seefisch (2-4mal monatlich), deren Schadstoffgehalt durch die Bevorzugung von Lebensmitteln aus regionalem Anbau bei saisonaler Stimmigkeit minimiert wird. Fertigprodukte, Genußgifte (wie Alkoholika) und Fast-Food sind kein Regelbestandteil dieser Kost. Die tägliche Trinkmenge liegt bei 2 bis 2,5 Litern und stammt aus Mineralwasser, verdünnten Fruchtsäften, fettarmen Sauermilchprodukten, wenig Kaffee und reichlich Früchtetees sowie schwachem Schwarz- und Kräutertee. Die Kost ist selbstzubereitet und dadurch arm an Zusatzstoffe. Über die ausgewogene Verwendung von fluoridiertem Jodsalz mit Folsäure und reichlich frischen Kräutern sowie passenden Gewürzen wird diese pflanzenorientierte Kost schmackhaft, reich an Vitaminen, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und Mineralstoffen sowie leicht verdaulich. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erscheint sinnvoll im Rahmen einer gesunden Ernährung. Bevorzugt werden sollten Präparate auf natütrlicher Basis (beispielsweise Obst- und Gemüsekonzentrate). Die Einhaltung von 3 bis 4 Mahlzeiten, die stressfrei im Familienverband eingenommen werden, ist sinnvoll. Die verarbeiteten Lebensmittel sind frisch oder tiefgefroren, lagern kurz und richtig, werden nur kurz zubereitet und sofort verzehrt. AUTORSven-David Müller, Diätassistent und Diabetesberater DDG, Viktoriastraße 8, 52066 Aachen, http://www.svendavidmueller.de, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können '; document.write( '' ); document.write( addy_text92235 ); document.write( '<\/a>' ); //-->\n Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen könnenKontaktadressen Deutsche Gesellschaft für Ayurveda, Wildbadstraße 201, 56841 Traben-Trarbach, Waerland -Bund, c/o: Günther Albert Ulmer, Hauptstraße 16, 78609 Tuningen, Hay ´sche Trennkost, Dr. med. Thomas Heintze, Asklepios Klinik Dr. Walb, Zum Hohen Berg 20, 35315 Homburg/Ohm, Dr. med. Paul Evers, Klinik Dr. Evers, Fachkrankenhaus für Multiple Sklerose, 59846 Sundern/Langscheid, Dr. med. dent. Johann Georg Schnitzer, Unteres Ried 8, 88690 Uhldingen, Bruker : Gesellschaft für Gesundheitsberatung, Taunusblick 1, 56112 Lahnstein/Rhein, Literaturempfehlung Alternative Ernährungsformen, C. Leitzmann et al., Hippokrates Verlag, 1999, ISBN 9-783777-313115 |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 25. September 2010 ) | |||||||||
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