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Seite 3 von 3 Anerkennung des Master-Abschlusses und Möglichkeiten der Promotion Die Donau-Universität ist eine Universität für Weiterbildung und bietet momentan keine Grundstudien an. Die Donau-Universität Krems bietet Studien an, die AbsolventInnen eines Grundstudiums oder Personen mit gleichzuhaltender Berufserfahrung zur Spezialisierung, Vertiefung und Aktualisierung ihrer Kenntnisse dienen. Ein Master-Abschluss allein berechtigt nicht automatisch zur Zulassung zu einem Doktoratsstudium. Gemäß Universitätsgesetz 2002 § 64, Abs. 2, Ziffer 4 ist die Zulassung zum Doktoratsstudium möglich, wenn die betreffende Universität den Lehrgang als gleichwertig einstuft. Doktoratsstudien sind an den Partneruniversitäten der Donau-Universität Krems (beispielsweise an der Universität Flensburg oder der Leeds Metropolitan University) möglich. Absolventen des Universitätslehrganges MSc. in Applied Nutritional Medicine können beispielsweise an der Universität Flensburg ein Doktoratsstudium anschließen und dort promovieren. Die in Österreich erworbenen Mastergrade sind wie folgt zu bewerten: Mastergrade (Master of …, Master in …) werden nach Abschluss von Universitätslehrgängen (§ 58 des österreichischen Universitätsgesetzes 2002, BGBI. I Nr. 120/2002, in der geltenden Fassung), Lehrgängen universitären Charakters (§ 28 des Universitäts-Studiengesetzes - UniStG, BGBI.I Nr. 48/1997, in der zuletzt geltenden Fassung) oder Lehrgängen zur Weiterbildung (§ 14a Abs. 2 des Fachhochschul-Studiengesetzes - FHStG, BGBI. Nr. 340/1993, in der geltenden Fassung) verliehen, deren Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen entsprechender ausländischer Masterstudien vergleichbar sind. Gemäß § 88 des Universitätsgesetzes 2002 sind Inhaber eines Mastergrades berechtigt, diesen in vollem Wortlaut oder abgekürzt (beispielsweise „MA“, „MSc“) ihrem Namen nachzustellen. Mehr Ernährungsintervention bedeutet mehr Gesundheit Vor dem Hintergrund der weltweiten Adipositas-Epidemie und der Zunahme ernährungs(mit)bedingter Erkrankungen ist es dringend erforderlich, die Kräfte (Personen, Institutionen und Organisationen), die im Gesundheitssystem im Rahmen von Heilberufen und nichtärztlichen Heilberufen sowie verwandten Berufen arbeiten, in einem interdisziplinären Netzwerk zu verbinden. Es ist notwendig, die verschiedenen Berufsgruppen, die in diesem Bereich tätig sind, auch universitär weiterzubilden. Der Universitätslehrgang „Angewandte Nutritive Medizin“ bietet eine hervorragende Möglichkeit, dem zu entsprechen. Er bietet Diätassistenten, Ernährungswissenschaftlern, Ärzten und Apothekern sowie den Angehörigen anderer nichtärztlicher Heilberufe die Möglichkeit, auf universitärem Niveau weitergebildet zu werden und sogar eine wissenschaftliche Karriere zu starten oder fortzusetzen. Anforderungen an die ganzheitliche Gesundheitsförderung Neben der Ernährungsberatung und -therapie ist es aber auch wichtig, die Bewegungs- und Verhaltenstherapie einer ganzheitlich orientierten Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung zuzufügen. Der Universitätslehrgang an der Donau-Universität Krems ist ganzheitlich orientiert und bietet Theorie und Praxis in ausgewogenem Maße. Es ist wenig zielführend, immer nur einen der drei wichtigen Bausteine der Erfolg versprechenden Gesundheitsförderung zu beleuchten. Die Interessen der ganzheitlichen - wissenschaftlich fundierten - Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung werden im deutschsprachigen Raum vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. vorangetrieben. Im DKGD haben sich alle Berufsgruppen, die in der Gesundheitsförderung und Diätetik tätig sind, zusammengeschlossen. Insbesondere die Interdisziplinarität gewährleistet eine effektive Gesundheitsförderung. Autor: Sven-David Müller, Diätassistent und Diabetesberater DDG, Student an der Donau-Universität Krems, 1. Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., Wielandstraße 3, 10625 Berlin, www.svendavidmueller.de, www.dkgd.de,
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Literatur: Beim Verfasser
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