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Bakterium greift den Magen an

29.06.2011
von Sven-David Müller
Viele Menschen tappten bisher im Dunkeln, wenn es um die Ursache ihrer Magenprobleme ging. Mit dem Heli-C-CHECK von der NanoRepro AG aus Marburg an der Lahn können sie jetzt zuhause prüfen, ob der Magen und Dünndarm gesund oder von dem gefährlichen Bakterium Helicobacter pylori befallen ist. Für Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und Dünndarmgeschwüre ist in der Regel eine Helicobacter-pylori-Infektion verantwortlich. Der neue Schnelltest ermöglicht die Diagnose und Verlaufskontrolle nach ärztlich verordneter Eradikationstherapie. Der Schnelltest weist den Helicobacter pylori aus einer Blutprobe nach. Der Heli-C-CHECK misst Antikörper des Keims im Blut. Sind diese in erhöhter Konzentration im Blut nachzuweisen, liegt sehr wahrscheinlich eine aktive Infektion mit dem Erreger vor. Der medizinische Schnelltest ermöglicht es innerhalb von zehn Minuten bei einer Zuverlässigkeit von über 97 Prozent eine Helicobacter-pylori-Infektion nachzuweisen, so dass danach eine ärztliche Therapie eingeleitet werden kann.

Jeder Dritte ist infiziert

In Deutschland ist jeder Dritte Mensch mit Helicobacter pylori infiziert. Das Bakterium erhöht die Magensäureproduktion krankhaft und schädigt den Magen-Darm-Trakt zusätzlich durch spezifische Giftstoffe. Die Infektion wird von Mensch zu Mensch übertragen und Mütter können bereits ihren Säugling anstecken. Der Keim ist außerordentlich widerstandsfähig. Helicobacter pylori greift die Magenschleimhaut an und führt zu massiven Veränderungen an der Schleimhaut. Sogar die Magenkrebs-Entstehung begünstigt das Bakterium. Rund ein Prozent der Infizierten entwickeln ein Karzinom des Magens. Da Helicobacter pylori das Krebsrisiko verfünffacht, ist die Bezeichnung „Krebskeim“ berechtigt. Selbst Kinder sind von Helicobacter pylori bedingten Magenproblemen betroffen, die fälschlich oftmals auf Schulstress oder ähnliches zurückgeführt werden.

Gastritis und Ulcus sind Volkskrankheiten
Die Magenschleimhautentzündung (Gastritis), das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) und die Dünndarmgeschwüre (Ulcus duodeni) sind Volkskrankheiten in Deutschland. Experten schätzen, dass die Hälfte der über 50-Jährigen eine chronische Gastritis hat. Bei 10 bis 20 Prozent der daran Leidenden entwickelt sich daraus ein Magengeschwür. Bevorzugt kommt es zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr zu solchen Erkrankungen. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen und die Leiden treten familiär gehäuft auf. Fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung entwickeln mindestens einmal im Leben ein peptisches Ulkus (Geschwür). Auch bei den Ulcera des Duodenums findet sich eine Erkrankungshäufung bei (jüngeren) Männern. Typisch für Dünndarmgeschwüre ist der Nüchternschmerz, der sich zwei Stunden nach dem Essen bemerkbar macht. Bei Magengeschwüren kommt es zu Problemen, sobald Nahrung aufgenommen wird.

Die Eradikationstherapie führt fast immer zu Heilung
Die Therapie der Infektion erfolgt mit einer Eradikationstherapie, die durch die Einnahme von bestimmten Protonenpumpenhemmern, Antibiotika und gegebenenfalls Wismutsalze über wenige Tage erfolgt. Der therapeutische Erfolgt sollte mit einer erneuten Testung der Helicobacter-pylori-Belastung überprüft werden. Die Behandlung zur Keimeliminierung führt bei 90 Prozent der Patienten bereits nach einer Woche zum Verschwinden der Infektion. Der Heli-C-CHECK ist ab sofort rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Weitere Informationen unter http://www.heliccheck.com

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