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Darmkrebs ist bei frühzeitiger Erkennung fast immer heilbar

20.12.2010
von Sven-David Müller

Wenn alle Bundesbürger ab dem 45sten Lebensjahr die Möglichkeiten der Darmkrebsfrüherkennung nutzen würden, wäre es möglich, 85 bis 96 Prozent der Darmkrebsfälle zu heilen. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland und hat die höchste Heilungschance unter den Krebskrankheiten. Aber dafür ist es notwendig, den Krebs und seine Vorstufen rechtzeitig zu erkennen. Mehr als sechs Prozent der Menschen in Deutschland erkranken in ihrem Leben an Darmkrebs. Dabei entwickeln mehr als 95 Prozent ein kolorektales Karzinom. Andere Darmkrebsformen sind selten. Das kolorektale Karzinom entwickelt sich fast immer aus Polypen. Um dem Darmkrebs vorzubeugen, entfernt der Gastroenterologe (Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen) diese Polypen. Trotz zielgerichteter Aufklärungsarbeit hat die Anzahl der Darmkrebsfälle in Deutschland zugenommen. Neben der Darmspiegelung kommt für die Darmkrebsfrüherkennung auch dem Test auf fäkales okkultes Blut (verborgenes Blut im Stuhl) eine große Bedeutung zu.

Darmkrebsfrüherkennung durch Test auf fäkales okkultes Blut
Die Darmkrebsfrüherkennung ist durch den Test auf fäkales okkultes Blut möglich. In vielen europäischen Ländern wird die mindestens jährliche Untersuchung auf fäkales okkultes Blut als Darmkrebsfrüherkennung im Rahmen von Screening-Maßnahmen durchgeführt. Während medizinische Selbsttests in den USA schon seit Jahren Gang und Gäbe sind, kommen in Deutschland solche Selbstdiagnostika nur langsam in Mode. Schwangerschaftstests gibt es heute in jeder Apotheke und seit einigen Wochen auch den Test auf fäkales okkultes Blut FOBCHECK von der Marburger NanoRepro AG. Mit diesem Selbsttest kann jeder zuhause rasch prüfen, ob er fäkales okkultes Blut ausscheidet. Medizinjournalist Sven-David Müller (SDM) hat den Leiter des Wissenschaftlichen Beirates der NanoRepro AG Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis zum Thema Darmkrebs und Darmkrebsfrüherkennung-Selbsttests befragt.

SDM: Darmkrebs (kolorektales Karzinom) ist häufig, wie lässt sich die Früherkennung von Darmkrebs verbessern?
Professor Martin Hrabé de Angelis: „Das kolorektale Karzinom (Darmkrebs) ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Krebserkrankungen des Dickdarms entstehen extrem häufig aus Darmpolypen. Je früher eine Dickdarm-Krebserkrankung entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen.“

SDM: Wie kann der Darmkrebs frühzeitig erkannt werden?
Professor Martin Hrabé de Angelis: „Zur Früherkennung gehören die Untersuchung auf fäkales okkultes Blut (nicht sichtbares Blut im Stuhlgang) und natürlich die Dickdarmspiegelung (Koloskopie). Das einzige „Frühsymptom“, auch für bösartige Veränderungen im Dickdarm, sind unsichtbare Blutungen und das Vorkommen von fäkalem okkultem Blut.“

SDM: Ist fäkales okkultes Blut ein Anzeichen für Darmkrebs und was müssen Patienten bei einem positiven Befund beachten?
Professor Martin Hrabé de Angelis: „In einigen Ländern wird ein Test auf fäkales okkultes Blut als Screening für Darmkrebs benutzt. Der FOBCHECK von NanoRepro ermöglicht es Menschen zuhause, zuverlässig und rasch selbst zu testen, ob sie fäkales okkultes Blut ausscheiden. Ist der FOBCHECK positiv, muss sofort der Arzt aufgesucht werden.“

Fehlernährung führt zu Darmkrebs
Neben der genetischen Komponente und Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa führt Fehlernährung zu einem hohen Darmkrebs-Risiko. Eine kalorienreiche Kost, die reichlich Fett und Fleisch, aber wenig Ballaststoffe enthält, fördert die Darmkrebswahrscheinlichkeit deutlich. Demgegenüber halbiert regelmäßiger Fischkonsum das Darmkrebsrisiko. Der Konsum von Wurst lässt das Darmkrebsrisiko extrem ansteigen, während Ballaststoffe vor Darmkrebs schützen. Eine effektive Darmkrebs-Vorbeugung ist durch eine ballaststoffreiche Ernährungsweise mit reichlich Gemüse und Frischobst möglich. Fleisch sollte nur zweimal wöchentlich verzehrt werden. Vorbeugend und gesund ist es, zweimal wöchentlich Fisch zu essen. An den restlichen Tagen können vegetarische Gerichte und ein- bis zweimal wöchentlich eine Eierspeise wie Omelette gegessen werden. Wer Wurst durch Käse ersetzt, vermindert sein Darmkrebsrisiko deutlich. Weitere Informationen zum Thema Darmkrebs und FOBCHECK-Bestellmöglichkeiten unter www.fobcheck.de

Linktipps zum Thema Darmkrebs:
www.gastro-liga.de
www.dkgd.de
www.dge.de

Pressekontakt
NanoRepro AG, Medizinjournalist Sven-David Müller, M.Sc., Im Rudert 2+2a, 35043 Marburg
Telefon: 06421-951449, Telefax: 06421-951451
www.nano.ag, presse@nanorepro.com

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