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Die Gefahr lautert auf dem Teller!

31.10.2008
von Sven-David Müller
Nicht alle Lebensmittel fördern die Gesundheit und manche Lebensmittel sind echte Heilmittel, macht der Berliner Medizinjournalist und Ernährungsexperte Sven-David Müller bei der Präsentation seines neuen brisanten Werkes „Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel“ deutlich. Während Broccoli das potenteste Gemüse ist, Tomaten und Himbeeren vor Krebs schützen, Amaranth und Hafer die gesündesten Getreide sind, sind grüne Stellen an Kartoffeln giftig, löst Schwefel Kopfschmerzen aus und Kartoffelchips fördern die Entstehung des Herzinfarktes. Sven-David Müller hat zusammen mit den Ernährungswissenschaftlerinnen Carolin Böcker und Jasmin Schwarz eine aktuelle Auswertung der weltweit verfügbaren wissenschaftlichen Fachliteratur vorgelegt, die auf 160 Seiten (inkl. Umschlagklappen) aufzeigt, wann welches Lebensmittel dem Satz von Hippokrates „Lasst Eure Nahrung Eure Medizin und lasst Eure Medizin Eure Nahrung sein!“ entspricht. Die Recherche hat mehr als ein Jahr in Anspruch genommen, erklärt Sven-David Müller. {mosgoogle} Wer denkt schon daran, dass Gemüsebratlinge sich in der Pfanne mit Fett voll saugen und sich damit zur Fettfalle entwickeln. Andererseits können Übergewichtige durch die richtige Lebensmittel-Auswahl einfach abnehmen. Wer mehr Harzer-Käse, Hüttenkäse und fettarmen Limburger sowie Kochkäse verzehrt, aber weniger fetten Brie, Doppelrahmfrischkäse sowie fetten Schnittkäse kann in einem Jahr gut und gerne fünf bis zehn Kilogramm abnehmen. Harzer Käse ist der fettärmste Käse überhaupt und ein Quell an hochwertigem Eiweiß sowie gesundheitsförderlichen Vitalstoffen. Der Sauermilchkäse ist relativ preiswert und eignet sich bestens für die kreative kalte und warme Küche. Zu Unrecht haben Nüsse noch immer das Image der Fett- und Kalorienbombe. Dabei zeigen Studien eindeutig, dass der tägliche Nusskonsum nicht zu Übergewicht führt, aber vor Herz-, Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten schützt. In seinem aktuellen Buch greift Sven-David Müller die Lebensmittelindustrie und die Agrarlobby massiv an, da beide Interessengruppen auf Kosten der Bevölkerung Lebensmittel anbieten, die keine Mittel zum Leben sind. Immer mehr Fertiggerichte, Zusatzstoffe und „Informationen“ über den Gesundheitswert von „Lebensmitteln“, deren Hintergrund nur die Absatzförderung ist, führen zu Krankheiten. Da am Fuße des (ehemaligen) Butterberges ein mächtiger Olivenölsee ruht, versuchen Marketingstrategen seit mehr als einem Jahrzehnt Olivenöl als das gesündeste Fett überhaupt darzustellen und einer mediterranen Ernährungsweise gleichzusetzen. Aber diese geht viel weiter, und Olivenöl ist dem Raps-, Lein- und Nussöl weit unterlegen. Ich würde freiwillig aus geschmacklichen und gesundheitlichen Gründen nicht auf Olivenöl umstellen. Im Gegenteil: Olivenöl ist reich an gesättigten Fettsäuren und das ist nachgewiesenermaßen ungesund, reklamiert Sven-David Müller energisch. Es darf nicht sein, dass wissenschaftliche Fakten verdreht werden, damit der Olivenölabsatz zunimmt. Das geht auf Kosten der Gesundheit und des Geschmacks. Wer Bambussprossen, schwarzen Holunder, Bucheckern oder grüne Bohnen roh verzehrt, schädigt seine Gesundheit. Auch Bittermandeln sind gefährlich und viele Diabetiker-Produkte schlicht überflüssig. Bei der Erhitzung von Fetten entstehen gefäßschädliche Transfettsäuren, und der Konsum von rohem Ei sowie Lebensmittel, die damit hergestellt sind, kann für Immungeschwächte und Senioren tödlich enden. Wer gepökelte Fleischwaren grillt, leistet der Krebsentstehung entscheidenden Vorschub, warnt Sven-David Müller. Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte Lakritze meiden, und kalt geschleuderter Honig ist für Babys tabu. Niemand sollte fettlösliche Vitamine überdosieren, da es massive Gesundheitsschäden nach sich ziehen kann, und Zucker ist und bleibt eine Kalorienbombe, so Müller. Die Hitliste der gesundheitsförderlichen Lebensmittel führt das Hühnerei als das vollwertigste Lebensmittel überhaupt an: 1. Hühnereier 2. (fettarme) Milch 3. Broccoli 4. Wildlachs 5. Hagebutten 6. Soja 7. Grüner und schwarzer Tee 8. (mageres) Rindfleisch 9. Spinat 10. Bierhefe Sven-David Müller studiert als Diätassistent und Diabetesberater „Applied nutritional Medicine“ an der Donau Universität in Krems. Er lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg als Medizinjournalist, Gesundheitspublizist sowie Ernährungsexperte. Er hat in der Vergangenheit mit den Büchern „Die dicksten Diätlügen“ und „Moderne Ernährungsmärchen“ für Aufsehen in der Ernährungslandschaft gesorgt. Bibliografische Daten: Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel, Sven-David Müller, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH und Co. KG, ISBN 978-3899935554, 12,90 Euro Das Buch kann zur Rezension unter diaetmueller@web.de oder direkt beim Verlag (rheinlaender@schluetersche.de) bestellt werden. Das Zentrum für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Berlin-Charlottenburg widmet sich insbesondere dem Diät- und Ernährungscoaching und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Ernährung, Prävention, Diätetik und Gesundheit. Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Diätassistenten sowie anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Der Ernährungs- und Medizinpublizist Sven-David Müller leitet das ZEK. Zentrum für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Müller, Wielandstraße 3, 10625 Berlin-Charlottenburg, Telefon 030-74780900, diaetmueller@web.de, http://www.svendavidmueller.de

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