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Die Masern breiten sich wieder aus

24.11.2011
von Sven-David Müller
Manche Eltern vernachlässigen immer noch den Impfschutz ihrer Kinder. Das begünstigt die Verbreitung des Virus. Masern werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und sind sehr ansteckend. Auch Erwachsene können erkranken – in der Regel heftiger als Kinder. Gefährlich sind Masern wegen möglicher Spätfolgen wie der unheilbaren Gehirnentzündung SSPE, einer besonderen Form der Gehirnhautentzündung.

Immun ist nur, wer bereits im Kindesalter an Masern erkrankt war, oder geimpft ist. Daher empfehlen die Experten der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts, alle Kinder ab dem elften Lebensmonat impfen zu lassen. Das gilt auch für vor 1970 geborene nicht geimpfte oder als Kind noch nicht erkrankte Erwachsene.

Das können Sie bei Masern tun

Wenn Sie bereits an Masern erkrankt sind, sollten Sie sofort Ihren Hausarzt aufsuchen. Informieren Sie Ihren Hausarzt vorher telefonisch, weil die Krankheit sehr ansteckend ist. Anschließend sollten Sie zu Hause im Bett bleiben. Sie verhindern dadurch nicht nur eine Ausbreitung der Krankheit. Die Ruhe und Erholung fördern auch die Heilung.
Für Ihre Kinder gilt: Schon beim geringsten Verdacht auf Masern dürfen sie keine Gemeinschaftseinrichtung mehr besuchen. Gehen Sie mit Ihrem Kind sofort zum Kinderarzt. Das gilt auch für die Geschwister. Dabei sollten Sie den Kinderarzt vorher unbedingt telefonisch kontaktieren. Als Elternteil sind Sie zudem verpflichtet, die Schule oder den Kindergarten von der Erkrankung Ihres Kindes zu informieren. Ob die Krankheit überstanden ist, kann nur der Arzt beurteilen.

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Redaktion: Patrick Jiranek und Sven-David Müller, Medizinjournalist, Cocomore AG

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