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Ernährung: Das Salz in der Suppe ersetzen?

30.01.2013
von Sven-David Müller
Nach Angaben der World Health Organisation (WHO) liegt der weltweite durchschnittliche Salz-Verbrauch bei 8 bis 11 Gramm pro Kopf und Tag - deutlich über dem empfohlenen Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung von 5 bis 6 Gramm. Dabei ist es leicht, auf Salz zu verzichten. ellviva.de berichtet und verrät, wie Salz ersetzt oder zumindest reduziert werden kann:

Wie einfach das ist, belegt eine Studie des Marktforschungs-Unternehmens AKD vom Frühjahr 2012. An dieser nahmen 25.652 Personen aus 25 Ländern teil. Im Rahmen der Untersuchung gaben 7.609 Probanden an, statt Salz Kräuter und andere Gewürze zu benutzen. Eine Zusammenfassung der Studien-Ergebnisse stellt die Kikkoman Trading GmbH zur Verfügung.

Einige Alternativen zu Salz
Salz in der Küche kommt in erster Linie als Geschmacksverstärker zum Einsatz. Welche Zutaten können das noch? Bei der Zubereitung eines Salatdressings können beispielsweise Küchenkräuter wie Basilikum, Bärlauch, Kresse, Dill, Knoblauch, Oregano, Petersilie oder Schnittlauch verwendet werden. Bei Fisch kann man Salz durch die Zutaten Pfeffer, Dill und Chili ersetzten. Sogar für das Backen einer Ofenkartoffel bedarf es keines oder nur wenig Salzes, wenn sie stattdessen mit Olivenöl, Pfeffer und Rosmarin zubereitet wird.
Wer kennt nicht die Redensart „das Salz in der Suppe“: Bei einer Suppe kann mit reichlich Suppengrün (beispielsweise Lauch, Möhren, Petersilie, Sellerie), etwas frisch geriebener Muskatnuss und Sojasauce ein gutes Ergebnis erzielt werden. Letztere ist trotz ihres geringen Salz-Gehalts ein guter Geschmacksverstärker. Sie eignet sich außerdem für die Herstellung von Saucen und Dressings.

Dünsten: Aromen bewahren, Salz sparen
Durch das Braten, Backen oder Grillen von Gemüse, Fisch oder Fleisch gehen viele natürliche Geschmacksstoffe verloren. Weniger natürliche Aromen verflüchtigen sich beim Dünsten. Diese Zubereitungsart eignet sich vor allem für Gemüse und Fisch. Ein Dampfkochtopf kann darüber hinaus gewährleisten, dass die Vitamine noch besser erhalten bleiben und weniger Mineralstoffe mit dem Kochwasser verloren gehen.

Salz enthält das lebenswichtige Natrium

Der Mensch kann ohne das in Kochsalz enthaltene Natrium nicht existieren. Zusammen mit Kalium reguliert es beispielsweise den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und ist wichtig für die Muskel- und Nervenfunktionen. Das Verzehren von Speisen wie Wurstwaren, Käse, Backwaren oder Fertiggerichten führt in der Regel zu einer ausreichenden Salzzufuhr. Auch für Salz gilt der Grundsatz: Die Menge macht das Gift. Das Reduzieren von Speisesalz auf das von der WHO empfohlene Maß kann also zu einer ausgewogenen Ernährungsweise beitragen.

Weitere Inhalte zu den Bereichen Kochen & Genießen sowie Diät & Abnehmen gibt es bei ellviva.de in den gleichnamigen Kanälen.

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