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Fit fürs Großraumbüro

14.05.2012
von Sven-David Müller
Anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, der am 28. April stattgefunden hat, erinnern die Redakteure des Ratgeber-Portals www.ellviva.de noch einmal an die wichtigsten Regeln für ein gesundes Arbeiten und verraten, was zu tun ist, um gesundheitlichen Beschwerden im Großraumbüro vorzubeugen:

Die meisten Krankheitstage in Deutschland waren im Jahr 2011 auf Muskel- und Skelettbeschwerden zurückzuführen. Besonders häufig handelte es sich dabei um Rückenleiden. Oft sind diese auf eine ungesunde Sitzhaltung am Großraumbüro-Arbeitsplatz oder zu wenig Bewegung im Alltag zurückzuführen. Im Arbeitsleben gibt es aber noch andere gesundheitsbelastende Faktoren - zum Beispiel Zeitdruck, Stress, Konflikte mit Kollegen oder Mobbing. Betroffene klagen häufig über Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. In einigen Fällen kommt es auch zu Schlafstörungen. Auf die Dauer können diese Faktoren zu einem Burnout beitragen. Oft trifft es die Arbeitskollegen, die in ihrem Berufsleben besonders engagiert sind und Konflikte nicht rechtzeitig ansprechen.

Die Eisenhower-Matrix
Die Eisenhower-Matrix Eine gute Organisation des Arbeitsalltags kann zum Abbau von Stress beitragen. Dwight D. Eisenhower, der 34. Präsident der USA, entwickelte die sogenannte Eisenhower-Matrix, um sich seine Arbeit besser einzuteilen. Er unterschied in Aufgaben mit der Priorität A, die er als wichtig und dringend erachtete und sofort selber erledigte. Aufgaben der Priorität B, die er nicht als dringend aber wichtig genug einstufte, um deren Erledigung selbst in die Hand zu nehmen, wurden exakt terminiert. Aufgaben der Priorität C, die zwar dringend waren, aber nicht so wichtig, dass er deren Erledigung selbst zu gewährleisten brauchte, delegierte er an kompetente Mitarbeiter und Aufgaben der Priorität D, weder wichtig noch dringend, wanderten in den Papierkorb.

Die Eisenhower-Matrix hat schon vielen Menschen geholfen, ihren Arbeitsalltag effektiver und stressfreier zu gestalten.

Ergonomie am Arbeitsplatz
Eine ergonomische Gestaltung der Büroarbeitsplätze ist nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer, sondern der Arbeitgeber. Sie sind besonders daran interessiert, dass die Arbeitsplätze und -abläufe so gestaltet sind, dass Gesundheitsrisiken minimiert werden und die Krankenstände niedrig sind. Ergonomie ist eine Teildisziplin der Arbeitslehre und beschäftigt sich mit der Anpassung der Arbeitsmittel und der Arbeitsabläufe an die Bedürfnisse des Menschen. Dazu beispielsweise der Geräuschpegel, die Lichtverhältnisse oder das Raumklima am Arbeitsplatz. Hinweise für eine ergonomische Gestaltung des Büroarbeitsplatzes, die auch eine gesunde Körperhaltung beim Arbeiten ermöglichen müssen, geben beispielsweise die Krankenkassen.

Mehr Bewegung im Arbeitsalltag

Neben der Ergonomie am Büroarbeitsplatz kann auch ein bewegungsreicher gestalteter Arbeitsalltag für eine gesteigerte Fitness sorgen und das Entstehen von gesundheitlichen Beschwerden am Arbeitsplatz vorbeugen. Nach dem Essen in der Mittagspause sollte sich durchaus ein kleiner Verdauungsspaziergang in den Arbeitstag integrieren lassen. Und am Arbeitsplatz selbst, tut es dem Körper gut, nicht alles per E-Mail oder Haustelefon zu erledigen. Es besteht die Möglichkeit, den Kollegen, den man konsultieren möchte, in dessen Büro aufzusuchen. Das persönliche Aufsuchen kann gut für das Betriebsklima sein. Auch der Weg zum Arbeitsplatz und zurück kann sportiver angegangen werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren. Eine bessere Alternative als das Auto sind beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel. Wenigstens der Weg zur S-Bahn oder zum Bus muss dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Eine angemessene Work-Life-Balance finden

Doch nicht nur Bewegung tut gut. Um das anstrengende Berufsleben besser in seinen Alltag zu integrieren, hilft die richtige Work-Life-Balance. Darunter versteht man ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Berufsleben und Privatem. Wichtig ist die Pflege sozialer Kontakte im Privatleben. Daraus lässt sich für den herausfordernden Berufsalltag wieder Kraft schöpfen.
Weitere Informationen zu den Themen Ergonomie am Arbeitsplatz und „Mobbing“ befinden sich im ellviva-Kanal Besser Arbeiten unter http://www.ellviva.de/Job-Finanzen/Mobbing-Arbeitsplatz.html . Im Kanal Gesundheit befinden sich außerdem zahlreiche Inhalte rund um das Thema Burnout.

Das Ratgeberportal im Internet heißt ellviva

Das Ratgeberportal ellviva.de ist ein Online-Angebot mit der Kern-Zielgruppe Frauen. Themenschwerpunkte sind Gesundheit mit über 60.000 redaktionellen Seiten
( http://www.ellviva.de/Gesundheit ), aber auch Wellness und Schwangerschaft. ellviva setzt auf qualitativ hochwertigen und detaillierten Content, zum Beispiel zu Krankheiten und Medikamenten. Redaktion: Patrick Jiranek und Sven-David Müller, ellviva-Redaktion.

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