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Fruchtzuckerunverträglichkeit erklärt

01.11.2013
von Sven-David Müller
Das neue Buch von Sven-David Müller gibt einen Überblick über die Fruchtzuckerunverträglichkeit (Fruktoseintoleranz). Apfel, Banane & Co. adé? Was bedeutet die Diagnose Fruktoseintoleranz für die Betroffenen und ihre Ernährung und was sind die Ursache und Symptome? Hier erfahren Sie mehr! Zudem sagen wir Ihnen, wo Sie Hilfe für die Ernährungsumstellung bekommen – ohne auf Genuss zu verzichten! Sven-David Müller klärt in seinem neuen Buch „Ernährungsratgeber Fruktoseintoleranz“ umfassend auf und zeigt tolle Rezepte.

Ursache der Fruchtzuckerunverträglichkeit
Die Ursache einer Fruktosemalabsorption ist der Mangel eines bestimmten Proteins, welches an der Aufnahme des Fruchtzuckers über die Dünndarmschleimhaut beteiligt ist. Ohne dieses Protein kann die Fruktose nicht gänzlich aufgenommen werden und gelangt in den Dickdarm. Dort zersetzen Bakterien den Fruchtzucker, woraufhin Gase entstehen, die zu Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen führen.

Symptome der Fruktoseintoleranz
Folgende Symptome sind typisch für eine Fruktoseintoleranz:

    Blähungen
    Bauchschmerzen
    Durchfall
    Übelkeit
    Völlegefühl
    Kopfschmerzen

Zumeist treten diese Symptome ab etwa einer halbe Stunde nach dem Verzehr von fruchtzuckerhaltigen Nahrungsmitteln wie Saft, Honig oder Obst auf.

Diagnose der Fruchtzuckerunverträglichkeit

Um eine Sichere Diagnose der Fruchtzuckerunverträglichkeit stellen zu lassen, ist es ratsam, dass Betroffene einen Arzt aufsuchen. Dieser kann einen sogenannten „Atemtest“ durchführen, bei dem der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen wird. Dieser Wasserstoff entsteht bei der bakteriellen Zersetzung des Fruchtzuckers im Dickdarm und ist ein untrügliches Zeichen für eine Fruktoseintoleranz. Auf Grund der mehrmaligen Wiederholung der Messung kann ein solcher Test bis zu drei Stunden dauern.

Ernährung bei Fruktoseintoleranz

Da Fruktoseintoleranz weder geheilt noch mit Medikamenten behandelt werden kann, muss zur Linderung der Symptome die Ernährung der Betroffenen umgestellt werden. So ist es nötig, dass die Patienten wissen, bei welchem Obst sie zugreifen können. Entscheident ist dabei nicht nur der Fruktose-Gehalt, sondern das Verhältnis zwischen Fruktose und Glukose, also Traubenzucker. Glukose hat einen positiven Effekt auf die Fruktoseverwertung. Daher können Betroffene zu Obstsorten mit hohen Glukose- und niedrigerem Fruktosegehalt greifen. Dazu gehören:

    Honigmelone
    Bananen
    Papaya

Probleme bereiten jedoch folgende Obstsorten, da bei ihnen der Fruchtzuckergehalt höher ist als der Traubenzuckergehalt:

    Äpfel,
    Kirschen
    Pflaumen
    Kiwis
    Birnen
    Mangos
    Weintrauben

Hilfe bei der Ernährungs-Umstellung

Der Ernährungsratgeber Fruktoseintoleranz von den Diät- und Ernährungsexperten Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritonal Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) und Diätassistentin Christiane Weissenberger hilft Betroffenen, mit der neuen Situation umzugehen und sich schnell zurechtzufinden. Durch die vielen enthaltenen Tabellen gewinnt der Leser einen guten Überblick über die Nahrungsmittel, die er von nun an vermeiden sollte und jene, die für ihn kein oder nur ein geringes Problem darstellt.

Eine laienverständliche und ausführliche Einführung in die Unverträglichkeit und ihre Auswirkungen wird schon zu Beginn des Buches gegeben und vermittelt ein umfangreiches Basiswissen. Zudem finden sich 50 tolle Rezepte, die zeigen, dass Betroffene trotz Fruktoseintoleranz nicht auf Genuss verzichten müssen.

Sven-David Müller, Christiane Weissenberger: Ernährungsratgeber Fruktoseintoleranz – Genießen erlaubt, schlütersche Verlagsanstalt, 16,95 Euro.

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