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Fußballweltmeisterschaft: Österreich unterstützt Deutschland

22.06.2010
von Sven-David Müller

I wer´ narrisch – der Wiener Startenor Wolfgang Gratschmaier hat jetzt zur Unterstützung der Deutschen Fußballnationalmannschaft einen „WM Song“ eingespielt, der Löws Jungs nach vorne bringen soll. Der legendäre Sport-Kommentator Edi Finger schrie 1978 nach dem Siegtreffer von Hans Krankl ins Mikrofon: „Tor, I wer´ narrisch. Krankl schießt ein – 3 zu 2 für Österreich!“. Und genau damit beginnt Gratschmaiers WM-Song, den die Deutschen und ihre Mannschaft mehr denn je brauchen. Für Österreich war der Sieg gegen Deutschland das Fußball-Jahrhundertereignis. Es ist nur als sensationell zu bezeichnen, dass nun ein waschechter Österreicher mit seinem Fußhall-Song  trösten und ermuntern möchte. Gratschmaier ist nach eigenen Aussagen oder vielmehr Gesang fussballnarrisch und reichert sein Tor-Lied mit gesungenen Zitaten und Melodien aus und mit Zigeunerbaron, La Cucaracha, Olé! Olé, olé, olé!, Mozarts Kleiner Nachtmusik und dem Triumphmarsch aus Aida musikalisch an. „Ja, das alles auf Ehr´, das kann er und noch mehr …“ singen Austrias Fußballfans regelmäßig in den Stadien. Jetzt unterstützt es die Mannschaft von Joachim „Jogi“ Löw. Wenn die Stürmer so spielen wie Wolfgang Gratschmaier das hohe C schmettert, muss Deutschland Fußballweltmeister werden.

Bei der Fußballweltmeisterschaft in Argentinien unterlag die Deutsche Fußball Nationalmannschaft der Österreichischen Elf überraschend mit 2 zu 3. Aber der fußballverrückte Tenor Wolfgang Gratschmaier gleicht mit seinem Song, der eine Mischung aus Originalzitaten von Edi Finger, Johann Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart sowie Giuseppe Verdi und Eigenkompositionen ist, die Schmach von Cordoba aus und bietet sein Fußball-Lied charmant an, das die Hitparaden, Public-Viewing-Plätze und Stadien erobert. Wolfgang Gratschmaier hat seine Sängerkarriere eigentlich als Rocksänger begonnen und scheut nicht davor zurück, zwischen U und E zu wechseln. Der gebürtige Steirer studierte an der Wiener Musikhochschule bei Professor Gerhard Kahry Gesang. Bevor er an die Wiener Volksoper wechselte, war er am Stadttheater St. Pölten, Opernhaus Graz, Theater St. Gallen und an der Staatsoper Prag engagiert. Einen Namen machte sich der lyrische Tenor mit dem hohen C durch Gastspiele in Berlin, Tokio, München, Mannheim, Fürth und Gstaad. Verschiedene Film- und Plattenproduktionen sowie eine rege Konzerttätigkeit in den USA runden sein vielseitiges künstlerisches Profil ab. Außerdem ist er als Regisseur erfolgreich und inszeniert beispielsweise im Juni 2011 am Südthüringischen Staatstheater Meiningen Richard Wagners Oper Rienzi, der letzte der Tribunen. Der WM-Song kann ab sofort unter http://www.amazon.de/gp/product/B003P1N3QY/ref=dm_sp_alb?ie=UTF8&qid=1276241094&sr=8- herunter geladen werden. Kostenlose Hörproben gibt es unter www.sing-again.com

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