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Heftig und unerwartet: Hitzewallungen als Zeichen eines neuen Lebensabschnitts

16.08.2011
von Sven-David Müller
Schleichend beginnt das Herz stärker zu pochen, bevor es plötzlich ohne besondere Vorzeichen anfängt schneller zu schlagen. Die Körpertemperatur steigt blitzschnell an, die Haut rötet sich und der Körper beginnt aus allen Poren zu schwitzen. Viele reife Frauen kennen dieses unangenehme Gefühl nur allzu gut. Der Vorgang der allgemein als Hitzewallung bekannt ist, gehört zu den wohl häufigsten Wechseljahresbeschwerden. Eine solche Hitzewallung erstreckt sich meist über den gesamten Brust-, Hals- und Kopfbereich und endet in einem Schweißausbruch, gefolgt von einem leichten Frösteln. Die Dauer einer Hitzewallung liegt in der Regel zwischen einer und drei Minuten, wobei Häufigkeit und Intensität stark variieren können:  Während bei manchen Frauen Hitzewallungen nur gelegentlich auftreten, klagen andere Betroffene über bis zu dreißig Ausbrüche am Tag.

Der Beginn der Wechseljahre
Die Wechseljahre können bereits ab dem 40. Lebensjahr eintreffen, aber auch erst später beginnen. Im Schnitt treten sie zwischen dem 45. Und 50. Lebensjahr ein. Der Beginn der Wechseljahre markiert einen neuen Lebensabschnitt der Frau: hormonelle Umstellungen veranlassen das Ausbleiben der Monatsblutung, so dass es Frauen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich ist, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Diese Hormonschwankungen zeichnen auch für den Ausbruch der Hitzewallungen verantwortlich. Weitere häufig auftretende Wechseljahresbeschwerden sind Schlafstörungen, Blasenschwäche und Stimmungsschwankungen. In besonders schweren Fällen können diese Symptome in Absprache mit einem Facharzt durch Hormontherapie gelindert werden. Im Normalfall können sich Frauen unter Berücksichtigung einiger Tipps und Tricks selbst helfen.

Beschwerden lindern und Hitzewallungen erfolgreich vorbeugen

Warme und überhitze Räume gilt es zu meiden. Vor allem während der heißen Sommermonate sollten kühle Rückzugsorte geschaffen werden. Die richtige Kleiderwahl ist im Zusammenhang mit Hitzewallungen ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor. Die Bekleidung sollte nach Möglich-keit aus Naturfasern bestehen und locker am Körper sitzen. Es empfiehlt sich, Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, das heißt mehrere Schichten übereinander, zu tragen. Überflüssige Kleidungsstücke können auf diese Weise schnell abgelegt werden. Da Hitzewallungen jederzeit auftreten können, ist es von Vorteil, wenn, zum Beispiel am Arbeitsplatz, frische Wechselkleidung bereit liegt. Nach einem Hitzeschub kann die durchschwitzte einfach gegen frische, saubere Kleidung gewechselt werden.Darüber hinaus hilft regelmäßige Bewegung an der frischen Luft um Wallungen vorzubeugen. Der Alltag sollte möglichst stressfrei gestaltet sein, da Aufregung die Wärmeschübe zusätzlich verstärkt. Scharfe Speisen intensivieren die Hitzewallungen und sollten daher weitgehend vom Speiseplan gestrichen werden. Die Einnahme von Soja-Phytoöstrogenen sowie der Konsum von Sojaprodukten und Rotklee können hingegen vor Hitzewallungen schützen.

Mit dem MenoQUICK zuverlässig den Eintritt der Wechseljahre bestimmen
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