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Kaffeemythen: Wahrheit oder Legende?

29.10.2013
von Sven-David Müller
Kaffee ist heute unser ständiger Begleiter. Ob gemütlich daheim oder auf den Weg ins Büro: Viele Anbieter (beispielsweise http://www.eduscho.at) haben sich schon lange in unseren Alltag Einzug gefunden. Um den Kaffee selbst ranken sich viele Mythen. Der Weg von der exotischen und teuren Spezialität aus der Neuen Welt bis zum mehrheitlich bevorzugten Getränk für den Morgen und zum Gebäck am Nachmittag war ein langer. Entsprechend groß ist die Zahl der Eigenschaften, welche dem Kaffee zu recht wie zu unrecht über die Jahrhunderte zugeschrieben wurden. Die moderne Forschung hat eine Vielzahl von Untersuchungen übernommen, die viele dieser Annahmen ins Reich der Legenden verwiesen andere dafür aber auch bestätigt haben. Der Wahrheitsgehalt der sieben wichtigsten Mythen rund um den Kaffee soll hier kurz dargelegt werden.

Mythos 1: Kaffee entzieht dem Körper Wasser

Die wohl gängigste Legende in Bezug auf Kaffee ist, dass der Genuss desselben dem Körper Wasser entzieht. Vor allem auf dieser Annahme fußte das sich lange haltende Gerücht der gesundheitsschädlichen Wirkung von Kaffee. Allerdings gehört dieser Mythos ins Reich der Legenden. Genährt wurde er durch Untersuchungen an Probanden, die pro Tag sechs Tassen Kaffee zu trinken bekamen. Bei diesen stellte sich bereits nach einem Tag ein durchschnittlicher Gewichtsverlust von 0,7 Kilogramm ein. Diese Reduktion wurde als Folge eines Flüssigkeitsverlustes gedeutet. Nicht eingerechnet wurde bei diesen Forschungen allerdings die harntreibende Wirkung von Kaffee. Insofern hat Kaffee keinen Einfluss auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.

Mythos 2: Kaffee macht süchtig
Eine Sucht nach Kaffee in Form einer psychischen oder gar physischen Abhängigkeit konnte trotz intensiver Forschung auf diesem Gebiet bisher nicht nachgewiesen werden. Allerdings kann ein abruptes Ende des Konsums zu Konzentrationsschwächen und in Einzelfällen auch Kopfschmerzen führen.

Mythos 3: Kaffee macht impotent
Auch in Bezug auf die Zeugungsfähigkeit ranken sich um den Kaffee eine ganze Reihe von merkwürdigen Legenden. Allerdings hat Kaffee keinen Einfluss auf diesen Bereich der Körperfunktionen. Vielmehr geht von ihm eine aphrodisierende Wirkung aus.

Mythos 4: Espresso ist bei Magenleiden bekömmlicher als herkömmlicher Kaffee
Auch wenn er klein, stark und tief schwarz daher kommt: der Espresso enthält deutlich weniger Gerbstoffe als normal aufgebrühter Bohnenkaffee. Zu entsprechend weniger Reizungen kommt es auch im Bereich des Magens. Generell sollte jeder seine passende Bohnensorte finden, die ihm selbst am bekömmlichsten kommt. Kaffeeanbieter haben immer recht unterschiedliche Sorten. So ist nach diesem Beispiel "Feine Milde" www.eduscho.at/2-kg-feine-milde-gemahlen-p400027405.html verträglicher als andere Sorten des Anbieters.

Mythos 5: Kaffee ist ein gutes Getränk bei Diäten
Im Rahmen vieler Diäten spielt Kaffee eine wichtige Rolle. Denn fast immer zählt er zu den erlaubten Getränken. Dies ist insofern sinnvoll, als Kaffee tatsächlich den Stoffwechsel anregt, damit die Verdauung verbessert und so tatsächlich beim Abnehmen hilft.

Mythos 6: Kaffee ist schädlich bei erhöhtem Bluthochdruck

Tatsächlich kann die stimulierende Wirkung des im Kaffee enthaltenen Koffeins zu einer Steigerung des Blutdrucks führen. Deshalb sollten Menschen mit ohnehin hohem Blutdruck vorzugsweise auf koffeinfreien Kaffee ausweichen.

Mythos 7: Kaffee sollte während einer Schwangerschaft gemieden werden

In Bezug auf Schwangerschaften gibt es tatsächlich eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die einen Zusammenhang von erhöhtem Koffeinkonsum während der Schwangerschaft und Wachstumsstörungen nahe legen. Gleiches gilt in Bezug auf das erhöhte Risiko einer Fehlgeburt.

Weitere Kaffeemythen, Ernährungsmythen und Ernährungsmärchen auch im Buch "Moderne Ernährungsmärchen" von Sven-David Müller

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