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Kreislaufproblemen mit Kalium und Magnesium trotzen

13.06.2007
von Sven-David Müller

Bei sommerlichen Temperaturen kann Schwitzen zu bedenklichen  Kalium- und Magnesiumverlusten führen, warnt heute Sven-David Müller vom Beirat der Vitalstoffakademie in Köln. Diese lebenswichtigen Mineralstoffe sind unerlässlich für die Belastungsfähigkeit der Muskulatur sowie die Konzentrations- und Energieleistung. Der ohnehin weit verbreitete Magnesium-Mangel nimmt in den Sommermonaten meist noch zu. Er führt dann häufig zu Problemen des Herz-Kreislauf-Systems, belastet den Energiestoffwechsel, macht stressempfindlich und führt zu Wadenkrämpfen, die vorwiegend nachts auftreten. Ein verringerter Kaliumspiegel kann sogar Herzrhythmusstörungen auslösen. Häufiger sind aber Muskelschwäche und Störungen der Blutdruckregulation darauf zurückzuführen.

Grundsätzlich ist die Versorgungssituation mit Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium insbesondere von der Ernährungsweise abhängig. Im Sommer jedoch führt das Schwitzen zu Verlusten: Beim Schwitzen gehen neben reichlich Flüssigkeit auch erhebliche Mengen Kalium und Magnesium verloren. Kaliumverluste machen sich sogar messbar im Blut bemerkbar, da der Organismus hierfür nicht über direkt angreifbare Depots verfügt. Neben Kalium und Magnesium gehen über den Schweiß auch Natrium, Chlorid, Calcium und Zink in bedeutsamer Menge verloren. Magnesium ist reichlich in Vollkornprodukten, manchen Mineralwässern, Kartoffeln, Beerenobst, Fisch und Bananen enthalten. Kartoffeln, Bierhefe, Tomaten und Bananen sind echte Kaliumbomben. Die Banane ist daher ein ideales Sommer-Food, informieren die Experten der Vitalstoffakademie und geben die Empfehlung, bei schweißtreibenden Temperaturen täglich ausreichend Gemüse und Obst zu essen und mindestens 2 Liter magnesiumreiches Mineralwasser zu trinken. Wer im Sommer reichlich schwitzt z.B. beim Sport und sich vor einem bedenklichen Kalium-Magnesiummangel schützen möchte, sollte täglich ein Kalium-Magnesium-Präparat mit Depoteffekt einnehmen, empfehlen die Wissenschaftler der Vitalstoffakademie abschließend.

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Für die Beratung und Information der Bevölkerung, von Fachleuten und der Medienvertreter unterhält die Vitalstoffakademie auch die Internetseite http://www.vitalstoffakademie.de. Hier beantworten kompetente Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen rasch und kostenlos Fragen. Die Vitalstoffakademie hat ihren Sitz in Köln und wurde 2006 gegründet. Die Schirmherrschaft über die Organisation hat der renommierte Mikronährstoff-Experte Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck übernommen. Dem wissenschaftlichen Beirat mit seinem Sprecher Chefarzt Professor Dr. med. Arthur Wischnik gehören Dr. med. Dipl. Sportlehrer Jürgen Ramacher, Ernährungsmedizinerinnen Dr. med. Karin Wagemann und Dr. med. Jessica Männel, die Internisten Dr. med. Ralf Fischbach und Dr. med. Wolfgang Grebe, der Ernährungswissenschaftler Dr. Jörg Hüve, der Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wienecke, die Apotheker Dr. Mathias Schmidt, Dr. Oliver Ploss und Uwe Gröber sowie der Diätassistent und Diabetesberater Sven-David Müller an.

Buchtipp: Praxisbuch Vitalstoffe, Prof. Hademar Bankhofer und Apotheker Uwe Gröber, Südwest Verlag, ISBN 10-3-517-069957, 17.95 Euro

Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Köln widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Diätassistenten sowie anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Müller leitet das ZEK und ist erster Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), z. Hd. Sven-David Müller, Gotenring 37, 50679 Köln-Deutz, 0172-3854563, info@svendavidmueller.de, http://www.nutrimedic.de

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