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Mit Äpfeln, Zimt und Ingwer Diabetes vorbeugen

22.11.2013
von Sven-David Müller
Erhöhte Blutzuckerwerte und Übergewicht steigern das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Bestimmte Substanzen in Lebensmitteln und Lebensmittel selbst können helfen, den Blutzucker zu senken, das Gewicht zu reduzieren und damit Diabetes mellitus vorzubeugen. In Rhabarber, Äpfeln, Zimt, Ingwer und Knoblauch finden sich beispielsweise Inhaltsstoffe, die eine antidiabetische Wirkung haben. Sie können helfen, Diabetes mellitus vorzubeugen oder eine Diabetesbehandlung zu optimieren, stellt Sven-David Müller bei der Vorstellung seines Ratgebers „Die 50 besten Blutzucker-Killer“. Der ernährungsmedizinische Wissenschaftler und Diabetesberater Sven-David Müller, MSc., nutzt die Effekte von Äpfeln, Zimt, Zink und Chrom selbst seit vielen Jahren erfolgreich, da er 1977 an Diabetes mellitus Typ 1 leidet.

„Bei vielen Menschen lässt sich das Ernährungsverhalten nur noch als ‚Selbstmord mit Messer und Gabel’ definieren“, erklärt der Ernährungs- und Diät-Experte Sven-David Müller. Und die Auswirkungen werden dann von den Betroffenen durch den Arzt in Form von Medikamenten behandelt. Es ist bedauerlich, dass die Kosten von Medikamenten für übergewichtige Typ 2 Diabetiker überhaupt von den Krankenkassen übernommen werden, denn durch eine leichte Gewichtsabnahme einige natürlich Blutzuckerkiller und etwas Bewegung ließe sich die die Erkrankung in der Regel heilen. Übergewicht hat sich zu einem Massenphänomen der Wohlstandsgesellschaft in der Bundesrepublik Dickland entwickelt. Und für alles zahlt die Krankenkasse, kritisiert Sven-David Müller. Zudem kritisiert der bekannte Diabetesexperte die Macht der Pharmaindustrie und dass viele Mediziner die Effekte von Zimt zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 einfach verschweigen. Der steigende Konsum von Fertigprodukten, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken führt häufig zu ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder pathologischer Glukosetoleranz, einer Vorstufe von Diabetes mellitus. „In Deutschland leben etwa sieben Millionen Menschen, die
zu dick sind, aber noch keine Medikamente zur Behandlung einer Erkrankung benötigen. Als Therapie reicht eine Umstellung des Lebensstils und der Essgewohnheiten“, so Müller. Die meisten Diabetiker brauchen weder Tabletten noch Insulin, sondern Bewegung, Sport, Entspannung und eine Ernährungsumstellung. Eine fettbewusste, ballaststoffreiche Ernährung kombiniert mit möglichst vielen Blutzuckerkillern wie Zimt und Bewegung hilft Menschen mit erhöhten Blutzuckerwerten, einer Erkrankung und der lebenslangen Einnahme von Medikamenten entgegenzuwirken. Diabetiker können ihre Werte dauerhaft verbessern. Es darf nicht vergessen werden, dass Diabetes die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt, für ein Nierenversagen, für die Erblindung und auch für die Amputation der unteren Extremitäten.

Äpfel haben aufgrund ihres hohen Pektingehalts einen positiven Einfluss auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Drei Stück am Tag, roh oder gekocht verzehrt, reichen aus, um als Blutzuckerkiller aktiv zu werden. Ideal und lecker ist eine Kombination aus Apfel und Zimt, da auch das Gewürz die Blutfette und den Blutzuckerspiegel senkt. Ein Apfel-Haferflocken-Müsli mit Sauermilch-Zimt-Soße ist ein leckeres Frühstück, nicht nur für Diabetiker. Wer Zimt nicht mag, kann auf Zimtkonzentrate aus der Apotheke zurückgreifen. Gingerol, ein Bestandteil des Ingwers, steigert die Insulinsensitivität. Die asiatische Wurzel kann als Tee getrunken sowie als Gewürz in der kalten und warmen Küche eingesetzt werden. Die Liste der 50 besten Blutzuckerkiller im gleichnamigen Ratgeber reicht von Äpfeln über Hülsenfrüchte bis Yacon. Einleitend erklärt Sven-David Müller, wie Insulin den Blutzuckerspiegel im Körper reguliert, was man unter Diabetes mellitus versteht und wie sich Typ 1 und 2 voneinander unterscheiden.

Sven-David Müller
Die 50 besten Blutzucker-Killer
TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011
EUR [D] 9,99 | EUR [A] 10,30 | CHF 14,00
ISBN: 9783830438830

Der Autor:

Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) leitet das Zentrum und die Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Nidderau bei Frankfurt am Main. Durch seine 150 Buchtitel, die in 11 Sprachen europaweit erschienen sind, Vorträge, Vorlesungen, Interviews und Seminare ist er als Diät- und Ernährungsexperte im deutschsprachigen Raum bekannt. Für seinen Einsatz in der Diabetes- und Ernährungsaufklärung wurde er 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wissenswertes:

Nur keinen Stress! Er lässt den Körper das „Stresshormon“ Cortison übermäßig produzieren, das den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Durch Entspannungstechniken wie Autogenes Training lässt sich der Blutzuckerspiegel optimieren.

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