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Müller macht schlank

15.01.2007
von Sven-David Müller

(Köln – 15. Januar 2007): Der bekannte Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann hat mit „Die Müller-Diät“ ein völlig neues Konzept zur dauerhaften Ernährungsumstellung für die individuelle Idealfigur entwickelt, teilt heute das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Köln mit. Das Buch zur Müller-Diät ist in der Schlüterschen Verlagsanstalt erschienen und beschreibt auf 128 Seiten ihr Konzept. Nach Low-Fat, High-Fat (= Atkins), Low-Carb, High-Carb oder Nulldiäten wie Fasten hat Sven-David Müller-Nothmann eine Methode entwickelt, die er als Moderat-Diät beschreibt. Hunger und einseitige Ernährungsweise sind der Feind jeder erfolgreichen Gewichtsreduktion. Die Zielsetzung einer Reduktionsdiät kann nicht sein, das Extrem zu fördern. Viele Diäten haben so krasse Zusammensetzungen und Verbote, dass sie kaum zu einer dauerhafte Ernährungsumstellung führen können, kritisiert Müller-Nothmann. Eine Reduktionskost kann nur sinnvoll sein, wenn sie den Übergewichtigen langsam auf eine gesundheitsbewusste schmackhafte Ernährungsweise umstellt. Da ist jede Übertreibung kontraproduktiv. Natürlich darf eine Diätkostform kein gesundheitliches Risiko darstellen. Das ist leider beim Fasten, bei Nulldiät und extrem fett- und purinreichen sowie so genannten Monodiäten gegeben.

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Nachdem in den letzten Jahren vorwiegend Kohlenhydrate und Fett im Mittelpunkt der Diätentwicklungen standen, verwundert es nicht, dass viele Diäten den direkten Weg in den Jojo-Effekt darstellen, erläutert Müller-Nothmann. Das trifft natürlich noch mehr für das Fasten zu, denn der Organismus benötigt Proteine. Eine proteinarme Reduktionsdiät oder gar Fasten führen zu einer Proteinverarmung. Der Körper baut zur Bedarfsdeckung seine Muskulatur ab und das reduziert den Grundumsatz. Und schon ist der Jojo-Effekt da. Die Müller-Diät gibt dem Protein seine Bedeutung in der Gewichtsregulation zurück, ist aber keine High-Protein-Diät, gewährleistet eine bedarfsgerechte Zufuhr. Proteine sind wichtig beim Abnehmen, denn sie haben praktisch keine Auswirkung auf den Insulinspiegel und lösen dadurch keinen Hunger aus, wirken sättigend und beugen dem Muskulaturabbau vor, wenn ausreichend Aktivität gegeben ist.  Vor diesem Hintergrund sollte jede sinnvolle Diätmahlzeit ausreichend Protein enthalten, empfiehlt Sven-David Müller-Nothmann.

 

Hunger und Appetit sind der Feind jeder Diät und so verwundert es nicht, dass nach Auswertung von Studien rund 90 Prozent der Abnahmeversuche am Hunger scheitern. Gegen quälenden Hunger hat Sven-David Müller-Nothmann ein ganz einfaches Rezept: Sättigung durch ballaststoffreiche Lebensmittel und drei große Mahlzeiten. Die moderne Ernährungsmedizin hat herausgefunden, dass viele kleine Mahlzeiten, also das Snackingverhalten, über ständige Insulinausschüttung den Hunger fördert und den Fettabbau hemmt. Auch Appetit ist mit der Müller-Diät leicht zu vermeiden, betont Müller-Nothmann und erklärt, dass es dafür lediglich notwendig ist, dass jede Mahlzeit süße und deftige Komponenten enthält. Wer in einer Mahlzeit ausschließlich auf süß oder deftig setzt, schwört den Appetit auf das Gegenteil geradezu heraus. Insgesamt ist die Müller-Diät eine ausgewogene Ernährungsweise, die das Gewicht langsam abbaut und das Wohlbefinden fördert. Alle Mahlzeiten sind leicht zuzubereiten, schmecken der ganzen Familie. Das Buch zur Müller-Diät enthält ein Sechs-Wochen-Programm mit dem problemlos und gesund sechs Kilogramm Gewichtsabnahme erzielbar sind, verspricht Sven-David Müller-Nothmann. Bibliografische Daten: Die Müller-Diät, Sven-David Müller-Nothmann, Schlütersche Verlagsanstalt, ISBN 3-89993-504-7, 12,90 Euro.

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