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Sauerkirschen gegen die Gicht

10.02.2014
von Sven-David Müller
Vom Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe stammt ein berühmtes Zitat, das sehr gut zum Thema Gicht passt: „Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen“. Tatsächlich war er unter den Reichen und Schönen nicht der einzige Prominente, den ab und an das Zipperlein plagte. So heißt die Gicht im Volksmund. Auch der Schauspieler Gert Fröbe oder der Politiker Franz-Josef Strauß schlemmten gerne und waren keine Kostverächter. Sie beide plagte ab und an ein Gicht-Anfall. Aber was ist eigentlich die Gicht. An welchen Symptomen erkennt man sie, welche Ursachen hat sie und wie kann ihr vorgebeugt werden. Und last but not least: Was ist bei einem akuten Gicht-Anfall zu tun?

Gicht wird durch einen erhöhten Harnsäurespiegel hervorgerufen. Harnsäure kann zwar über die Niere abgebaut werden, ist jedoch schlecht wasserlöslich. Daher kann es zur Ablagerung von Harnkristallen an den Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln und anderen Körperregionen kommen. Diese sind für die Beschwerden verantwortlich. Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Gicht. Bei der primären Gicht bildet der Körper mehr Harnsäure als er ausscheidet. Bei der sekundären Gicht sterben aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen wie beispielsweise Blutarmut, Diabetes mellitus vom Typ 2 oder Nierenschäden körpereigene Zellen ab, wodurch vermehrt Harnsäure freigesetzt wird. Nach einem akuten Gicht-Anfall sollten die betroffenen Gelenke ruhiggestellt werden und zur Kontrolle des Harnsäurespiegels ein Arzt aufgesucht werden. Ein Arztbesuch ist auch dann zu empfehlen, wenn es in der näheren Verwandtschaft einen Gicht-Patienten gibt.

Wir können den Harnsäurespiegel in unserem Körper in einem gewissen Maße durch unsere Ernährung steuern. Harnsäure ist ein Endprodukt beim Abbau des Körpers von Purinen, die wir über die Nahrung aufnehmen. Besonders reich an Purinen sind Innereien, Fleisch und Fisch. Da diese Lebensmittel früher sehr teuer waren, war die Gicht in der guten alten Zeit vor allem eine Krankheit, die den Reichen vorbehalten war, die sich diese teuren Nahrungsmittel leisten konnten. Der Gicht kann jedoch durch eine Kost vorgebeugt werden, die arm an Purinen ist. Außerdem sollten Betroffene viel trinken aber dabei auf Alkohol, Kaffee und Tee verzichten. Eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 Litern am Tag kann die Niere beim Abbauen von Harnsäure unterstützen. Eine purinarme Ernährungsweise kann auch helfen, wenn man bereits einen Gicht-Anfall erlitten hat beziehungsweise die Therapie unterstützen, wenn man bereits an Gicht erkrankt ist. Wissenschaftler haben beobachtet, dass Sauerkirschen in der Lage sind, den Harnsäurewert entscheidend zu senken. Die Montmorency Sauerkirsche hat in Studien besonders gute Effekte erzielt und ist als natürliche Hilfe bei Gicht und Hyperurikämie an Medizinern und Ernährungsfachkräften anerkannt. Unter http://gichtforum.de/kirschen-helfen-bei-gicht-2/ sind viele Informationen zur natürlichen Senkung der Harnsäurewerte zusammengestellt. Der Ernährungsratgeber Gicht von Sven-David Müller ist der Bestseller für betroffene Patienten und kann unter http://www.cherryplus.com/shop/20/ernaehrungsratgeber-gicht?... für 16,95 Euro bestellt werden.

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