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Übergewicht macht einen dicken Kopf

08.07.2008
von Sven-David Müller
Übergewicht macht einen dicken Kopf Eine Querschnittstudie zeigt, dass Übergewichtige häufiger unter Kopfschmerzen leiden, als normalgewichtige Menschen. Insbesondere für die Migräne konnte ein Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und der Ausprägung der Erkrankung gefunden werden. Aber neben einer Gewichtsreduktion profitieren Migräne-Patienten auch noch von anderen diätetischen Tipps: Die Nahrung sollte weder zu kalt, noch zu heiß aufgenommen werden. Extreme Temperaturen können direkt Migräne-Attacken auslösen. Übergewicht begünstigt Krebskrankheiten Risikofaktor Übergewicht: Eine übermäßige Fettansammlung im Körper ist ein potentieller Risikofaktor für eine Reihe häufiger Krebserkrankungen. Im Rahmen der Krebs-Vorbeugung ist es sinnvoll, eine Gewichtsabnahme bei Übergewicht und besonders bei Adipositas herbeizuführen. Schlanke oder normalgewichtige Menschen sollten möglichst (deutlich) an Gewicht (Körperfett) zunehmen. Eine Lebensstiländerung, die mit einer mäßigen Gewichtsreduktion einhergeht, vermindert die Progression des Mammakarzinoms. Die Tumor-fördernden Faktoren des Übergewichts sind insbesondere auf das Fettgewebe zurückzuführen. Eine Vielzahl von Botenstoffen wird vom Fettgewebe ausgeschüttet. Dieses erhält nicht nur die Fettmasse, sondern es fördert auch die Entstehung von Krebserkrankungen. {mosgoogle} Eiweiß verhindert den Jojo-Effekt Übergewichtige Menschen, die abnehmen möchten, sollten auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten. Dies ist wichtig, um einem Muskelabbau vorzubeugen, den Sättigungseffekt von Proteinen auszunutzen und den zusätzlichen Energieverbrauch, den Proteine im Stoffwechsel hervorrufen (spezifisch dynamische Wirkung), als „Kalorienkiller“ zu nutzen. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke, zeigt zudem, dass Übergewichtige, die ausreichend Proteine im Rahmen einer Reduktionskost aufnehmen, nach Beendigung der Reduktionskost nicht wieder zunehmen. Somit verhindert Eiweiß den Jojo-Effekt. In der Praxis ist eine Proteinzufuhr von mindestens einem Gramm pro Körperkilogramm (bezogen auf das Ist-Gewicht) empfehlenswert. Zahnimplantate von der Steuer absetzen Wussten Sie, dass Zahnimplantate steuerlich absetzbar sind? Mittlerweile können nach aktueller Rechtsprechung (Finanzgericht Berlin-Brandenburg – Az. 2 K 5507/04) Zahnimplantate als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung abgesetzt werden. Bis zu 60 Prozent günstiger ist die Zahn-Implantat-Versorgung im Ausland. Zahntourismus befindet sich im Aufwind, da die Festzuschüsse in Deutschland zu gering für eine optimale Zahnsanierung sind. Jüngst wurde die Dentaprime Zahnklinik in Varna, Bulgarien, vom TÜV zertifiziert. Weitere Informationen unter http://www.dentaprime.com Neue Ernährungsratgeber Im Verlag Schlütersche sind eine Reihe von Ernährungsratgebern von Sven-David Müller erschienen. Weitere Informationen unter http://www.schluetersche.de. Die nachfolgenden Bücher sind im Buchhandel erhältlich: 1) Die Turbo-Bikinidiät 2) Ernährungsratgeber Herz und Gefäße 3) Ernährungsratgeber Leber und Galle Lesen Sie sich glücklich Vor einigen Wochen ist das Buch „Glück – so genießen Sie jeden Tag!“ im Verlag Schlütersche erschienen. Das Buch enthält neben einem Glückstest alltagstaugliche Tipps für ein „glückliches Leben“. Zudem klärt das Buch über Glücksvitamine auf und zeigt leckere Glücksrezepte. Autoren sind Almut Carlitscheck (Diplom-Pädagogin, Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Entspannungspädagogin und psychologische Beraterin, Schwerpunkt Psychosynthese) und Sven-David Müller. Weitere Info unter http://www.almutcarlitscheck.de Fruchtzucker führt zu Reizdarm, Fettleber und erhöhten Blutfettwerten Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter dem Reizdarm. Parallel nimmt der Fruchtzucker-Konsum zu. Fruktose hat sich in der Lebensmittel-Industrie zu einem Marketing-Gag entwickelt – Zucker aus Früchten klingt gesund. Dabei zeigen Studien, dass Fruchtzucker für diverse Gesundheitsstörungen (mit)verantwortlich ist: Fettleber und Hypertriglyzeridämie gehören dazu. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass viele Menschen Fruchtzucker schlecht vertragen. Mehr dazu unter http://www.dkgd.de/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=60&dir=DESC&order=name&Itemid=66&limit=5&limitstart=5 Medikamente – aber preiswert Versandapotheken machen freiverkäufliche Arzneimittel für den Verbraucher preiswerter. Preismonitore zeigen auf, dass Versandapotheken freiverkäufliche Arzneimittel bis zu 67 Prozent preiswerter anbieten, als die Apotheke um die Ecke. Dabei stammen die Arzneimittel „aus dem Internet“ auch vom Deutschen Pharmagroßhandel und nicht – wie oftmals kolportiert – aus dem Ausland. Versandapotheken sind sicher. Wer beim Kauf von Arzneimitteln sparen möchte, sollte auf Versandapotheken setzen. Weitere Informationen unter http://www.medikamenteperclick.de Fast Food schädigt die Leber Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Konsum von Fast Food (Fast Food = fast Nahrung!?...) sowie Überernährung grundsätzlich zu einer deutlichen Erhöhung der Alanin-Aminotransferase im Blut führt. Das Enzym dient als Indikator für Leberschäden. Erhöhte Alanin-Aminotransferase-Werte sind auch bei hohem Alkoholkonsum zu beobachten. Nutritive Medizin Die Donau-Universität Krems bietet einen Masterstudiengang „Applied nutritional medicine“ (= angewandte nutritive Medizin) an. Der Studiengang ist berufsbegleitend und schließt mit dem Master of science (MSc.) ab. Weitere Informationen unter http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/nutritivemedizin/index.php Neue XING-Gruppe. Medizinjournalisten und Gesundheitspublizisten Xing ist ein Business-Netzwerk mit 5,7 Millionen Mitgliedern (16 Sprachen). Jetzt gibt es eine neue Xing-Gruppe, die sich an Medizinjournalisten und Gesundheitspublizisten wendet. Weitere Informationen: https://www.xing.com/net/gesundheitspublizistik/ Absender/VISPR: ZEK/Sven-David Müller (Diätassistent, Diabetesberater DDG, Student MSc Studiengang Applied Nutritional Medicine, Medizinjournalist und Gesundheitspublizist) und dem Zentrum für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK). Wielandstraße 3, 10625 Berlin-Charlottenburg, info@svendavidmueller.de

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