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Übergewicht: Stigmatisierung macht krank

15.08.2013
von Sven-David Müller
Wer an Übergewicht oder Adipositas leidet, hat nicht nur ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus vom Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben jetzt im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass die weit verbreitete Stigmatisierung von Übergewichtigen, die Betroffenen krank macht und deren Bemühungen abzunehmen zusätzlich erschwert. ellviva.de informiert:

Im Rahmen ihrer Untersuchung befragten die Leipziger Forscher um die Verhaltensmedizinerin Professor Dr. Anja Hilbert insgesamt 1.158 Übergewichtige aus ganz Deutschland. Dabei fanden sie heraus, dass die meisten Betroffenen unter der Stigmatisierung ihrer Körperfülle leiden. Dies habe zur Folge, dass deren Selbstbewusstsein abnehme, was häufig zu einer Selbststigmatisierung führe. Das Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen erhöhe sich dadurch. Außerdem erschwere die mangelnde Selbstachtung das Abnehmen zusätzlich. Dazu sagt die Studienleiterin: „Wenn das negative Fremdbild zum Selbstbild wird, benötigen diese Menschen psychotherapeutische Hilfe um das schädliche Selbststigma zu überwinden.“

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