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Weißgerber Lesezirkel: Berliner Mittelstand mit Tradition

19.02.2010
von Sven-David Müller
Auch Zeitschriften kosten relativ viel Geld - aber Zeitschriften muss man nicht kaufen, denn sie lassen sich auch kostengünstig mieten, gibt Sven-David Müller aus Berlin ein Spartipp für die Verbraucher. Das Familienunternehmen Weißgerber Lesezirkel gibt es seit dem Jahr 1925 und damit können Arztpraxen, Friseure und Bars, aber auch Privateleute viel Geld Sparen, indem sie Zeitschriften günstig mieten statt sie zu kaufen. Heute leitet als erste Frau Ute Weißgerber-Knop, Uhrenkelin des Gründers, den Zeitschriftenverleih mit 45 Mitarbeitern, um in Berlin und Brandenburg Zeitschriften an private Haushalte und Gewerbekunden auszuliefern. Am Samstag, den 27. Februar 2010 feiert Weißgerber das 85-jährige Firmenjubiläum mit einem Tag der offenen Tür und prominenten Gästen. Dem Weißgerber Lesezirkel werden Dieter Hapel, stellvertretender Bürgermeister und Bezirksstadtrat von Tempelhof/Schöneberg, Hans Wall, Aufsichtsratsvorsitzender der Wall AG sowie Anne Menden, bekannter TV-Star aus der beliebtesten Daily–Soap gratulieren.

Günstige Mietzeitschriften frei Haus
„Es ist kein Wunder, dass der Weißgerber Lesezirkel so lange so erfolgreich ist. Die Menschen wissen die persönliche Betreuung und die freundliche, offene Art von Familienunternehmen sehr zu schätzen. Der direkte Kundenkontakt durch die Zeitschriftenzusteller, die die Miet-Zeitschriften bis an die Haustür bringen, ist durch nichts zu ersetzen.“, erklärt sich den Erfolg Sven-David Müller, Kommunikationsleiter bei imedo.de, einem der Kooperationspartner des Unternehmens. Die Vorteile von Mietzeitschriften sind vielfältig: Es kostet weniger, Zeitschriften zu mieten, als sie zu kaufen. Außerdem entfällt bei Mietzeitschriften der lästige Gang zum Altpapier-Container – der Weißgerber Lesezirkel bringt und holt die Lesemappen. Die Kostenersparnis kann bei aktuellen Zeitschriften bis zu 50 Prozent ausmachen. Immer mehr Haushalte mit Viellesern und Wohngemeinschaften setzen daher auf Miet-Zeitschriften des Weißgerber Lesezirkels.

Weißgerber Lesezirkel blickt auf bewegte Firmenhistorie zurück
1925 gründete Emil Weißgerber die „Grünen Mappe“ in Hamburg und damit den Ursprung des Lesezirkels. Im Jahr 1930 übergab er die Firma und damit den Zeitschriften-Verleih an seine Söhne Otto und Walter, die den Lesezirkel in Schöneberg in zweiter Generation weiterführten. 1939 schied Walter Weißgerber dann aus der Firma E. Weißgerber & Söhne aus und betrieb einen eigenen Lesezirkel „Die Deutsche Lesemappe“ in Klein-Machnow weiter. In den Kriegsjahren um 1940 verlegte Otto Weißgerber seinen Betrieb dann in den Ortsteil Lichtenrade in Tempelhof, wo er bis heute bleiben sollte. Aufgrund des Vertriebes von Presseerzeugnissen hatte Otto Weißgerber das Glück, von der Wehrmacht unabkömmlich gestellt zu werden - bis Mitte 1944. In der letzten Kriegszeit war der Betrieb damit unmöglich und unterbrochen.

1948 begann ein neues Zeitalter der Weißgerber Mietzeitschriften
Nach der Entlassung aus der russischen Kriegsgefangenschaft im Jahr 1948 begann Otto Weißgerber mit persönlichen Besuchen bei alten Kunden, die Firma E. Weißgerber & Söhne Stück für Stück wieder aufzubauen. Der Wiederanfang war mühselig, da es zu dieser Zeit 34 kleine Lesezirkel verstreut in Berlin gab. Im Laufe der Zeit wuchs Sohn Lothar Weißgerber in die Firma. Da Otto Weißgerber bei seinen Kollegen angesehen war, konnten im Laufe der Zeit Lesezirkelbetriebe, die aus Altersgründen aufgaben, übernommen werden. Dadurch erweiterte sich das Liefergebiet der Zeitschriften auf ganz Berlin und der Betrieb ging in die dritte Generation über. Durch einen glücklichen Umstand kam 1976 der Berliner Lesezirkel „Fahrenholz-Kunkel“ dazu. Dadurch bekam der Weißgerber Lesezirkel eine beachtliche Größe und erweiterte seine Geschäftsräume.

Zeitschriften mieten in Ost und West
Im Jahr 1979 übernahm dann Lothar Weißgerber die Firma als Inhaber. „Mein Opa bugsierte die kiloschweren Mappen damals noch mit dem Fahrrad an die Haustür“, erinnert sich Lothar Weißgerber. 1984 trat als erste Frau Tochter Ute Weißgerber-Knop in den Betrieb ein und führt seitdem Unternehmen und Mitarbeiter. Durch Zulauf von immer mehr Lesezirkelkunden wurden die Räume zu klein, sodass der Lesezirkel 1988 in die heutigen Räume in der Buckower Chaussee in Lichtenrade zog. „Mit der Maueröffnung ergab sich die Chance, auch in Forst in der Lausitz eine Niederlassung zu eröffnen. Weitere Lesezirkel, die in den neuen Bundesländern nicht weiter arbeiten wollten, konnten in diesen turbulenten Jahren übernommen werden.“, erzählt Weißgerber-Knop.

Mediawerbung, Kooperationen und Praxis-Onlinemarketing
Auch in 2010 schreitet das Wachstum des Weißgerber Lesezirkels voran. Seit Anfang des Jahres kooperiert das Berliner Traditionsunternehmen mit dem Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de, das auf Online-Praxismarketing für den Arzt spezialisiert ist. Auch bei Werbeagenturen für Printwerbung ist Weißgerber ein beliebter Geschäftspartner, da die Lesemappen mit über 60 hochwertigen und langen Kontakten Millionen Menschen in Berlin und Brandenburg erreichen. So werden beispielsweise mit Anzeigen auf Arztpraxis-Lesemappen wertvolle Zielgruppen direkt und ohne Streuverluste erreicht.

Wir arbeiten im Praxis-Marketing mit Weißgerber zusammen, da Wartezimmerzeitschriften von Weißgerber heute in vielen Arztpraxen in Berlin und Brandenburg ausliegen. Im imedo-Arztverzeichnis wiederum haben viele Ärzte ein Premium-Profil geschaltet, um ihre Patienten besser zu informieren, so Sven-David Müller.

Weißgerber Lesezirkel liefert Mietzeitschriften in Berlin und Brandenburg
So beliefert der WeißgerberLesezirkel heute seine 100.000 jeden Monat auch in das südliche Land Brandenburg mit Schwerpunkt Potsdam und durch die Filiale in Forst den Raum Cottbus. Das Zeitschriften-Sortiment umfasst über 160 verschiedene Zeitschriftentitel, sodass jeder Lesewunsch erfüllt wird. Täglich sind dafür 14 Lieferfahrzeuge unterwegs. Ungewöhnlich ist, dass der WeißgerberLesezirkel als einziger Lesezirkel in Deutschland Spättouren anbietet. Kunden wie Kneipen oder Kaffees, die erst abends erreichbar sind, können so zu ihren Wunschzeiten beliefert werden.

Die imedo-Arztsuche ist kostenlos und komfortabel: http://www.imedo.de/verzeichnis

Welche Möglichkeiten des Praxismarketing es für Ärzte gibt und welche rechtlichen Grundlagen ein Arzt dabei beachten muss, erfahren Sie hier: http://www.imedo.de/praxiserfolg

Wie Sie günstig lesen können und die Zeitschriften bis an die Haustüre geliefert bekommen und dabei noch sparen, erfahren Sie beim Weißgerber Lesezirkel (http://www.weissgerberlesezirkel.de/).

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