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Wissenschaftler und Praktiker verschiedener Disziplinen machen sich für mehr Gesundheit stark!

27.12.2007
von Sven-David Müller

(Köln – 27. Dezember 2007): Vor einem Jahr erweiterten engagierte Menschen in Köln die Vereinslandschaft und gleichzeitig forderten sie mehr Mut zu mehr Gesundheit, betont heute der erste Vorsitzende des am 18. Dezember 2006 gegründeten Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Sven-David Müller. Ich kann das Wehklagen um angeblich fehlende Mittel in der Gesundheitsförderung nicht mehr hören, mokiert sich Müller. Es mangelt nicht an Geld, sondern am richtigen und sinnvollen Einsatz des Geldes. Solange es den Menschen am Bewusstsein fehlt, dass sie für ihre Gesundheit selbst verantwortlich sind und dass ein gesundheitsbewusstes Leben ein schöneres Leben ist als ein ungesundes, können auch Milliarden von Euros keine Verbesserung erreichen.

Gesundheitsförderung ist nur im interdisziplinären Team möglich. Hier darf sich keine Berufsgruppe zu wichtig nehmen, betont der Diätassistent Müller, der zusammen mit der Diplom-Pädagogin Almut Carlitscheck und dem Apotheker Dr. Mathias Schmidt zum Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. gehört. Des Weiteren engagieren sich Mediziner, Theologen, Sporttrainer und Lehrer für die Ziele des DKGD. Keine Berufsgruppe kann ein gesundes Deutschland ohne die fachliche und kompetente Ergänzung anderer Disziplinen erreichen, fordert Carlitscheck Mediziner, Ernährungsexperten, Pädagogen und andere Wissenschaftler und Praktiker zu mehr gemeinsamem Engagement auf.

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Viele Menschen sind noch immer davon überzeugt, dass ihre Krankenkassen oder Ärzte ihr persönliches Gesundheitsmanagement übernehmen müssen. Das ist falsch, denn für die eigene Gesundheit ist jeder selbst verantwortlich. Der Verein startete die Kampagne „Prominente pro Prävention“: Prominente berühren als Vorbild und Idol die Menschen emotional und sind so in der Lage, zur Veränderung des Lebensstils zu bewegen. Mit Professor Hademar Bankhofer und Schwimmweltmeister Mark Warnecke, der auch Ernährungsmediziner ist, konnten wir zwei authentische Mitstreiter für unser Ziel gewinnen, freut sich Almut Carlitscheck. Wir haben gute Vorsätze für das kommende Jahr, denn wir bauen die Kampagne „Prominente pro Prävention“ gezielt weiter aus.

In dem vergangenen Jahr hat das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. darüber hinaus eine Broschüre herausgegeben, „Fit statt Fett“. Außerdem geben wir weitere Broschüren heraus, die zeigen, dass eine gesunde Lebensführung mehr bedeutet, als gesund zu essen und zu trinken. Für uns bedeutet Gesundheitsförderung eine gesunde Ernährungsweise, ausreichende Bewegung, Stressmanagement und die Teilnahme an Schulungsmaßnahmen und Präventionsprogrammen, fasst Müller abschließend zusammen.

Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Diätassistenten sowie anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), z. Hd. Sven-David Müller, Wielandstraße 3 – Vorderhaus/EG, 10625 Berlin-Charlottenburg, 0172-3854563, diaetmueller@web.de, http://www.nutrimedic.de

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