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Sven-David Müller
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Wieso Nabelschnurblut Leben retten kann Drucken E-Mail
Nabelschnurblut kann das Leben retten - mehr Nabelschnurblut-Spender werden gesucht


Während der Schwangerschaft ist die Nabelschnur vor allem eins: eine lebenswichtige Verbindung zwischen Mutter und Baby. Sie gibt dem Kleinen alles, was es für seine Entwicklung braucht. Wenn das Kind dann gesund und munter zur Welt kommt, hat die Nabelschnur ihre Aufgabe erfüllt. Genauer gesagt, das Neugeborene und die Mutter brauchen sie dann nicht mehr. Doch eine Spende des Nabelschnurbluts kann anderen Menschen das Leben retten. Nabelschnurblut enthält wertvolle Stammzellen, die lebensrettend sein können. Konserviert und spendet man diese Stammzellen aus Nabelschnurblut direkt nach der Geburt, stehen sie als Nabelschnurblut-Präparat weltweit zur Verfügung und können bei Bedarf transplantiert werden. Somit bekommen Patienten, die an Leukämie oder einer anderen Erkrankung des blutbildenden Systems leiden und eine Stammzelltransplantation benötigen, eine zweite Chance auf Leben.

Wem Nabelschnurblut helfen kann
Stammzellen aus Nabelschnurblut können Menschen helfen, die an Krankheiten leiden, bei denen die eigenen Stammzellen nicht richtig funktionieren oder von Krebszellen verdrängt werden. Diese schweren Krankheiten sind z. B. Leukämie und andere lebensbedrohliche Erkrankungen des blutbildenden Systems. Bereits bei über 70 verschiedenen Erkrankungen konnten diese Stammzellen erfolgreich eingesetzt werden. Oft können diese Krankheiten durch den Einsatz von Chemo- und/oder Strahlentherapie besiegt werden. In vielen Fällen gibt aber nur die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders den Patienten Hoffnung auf ein neues Leben. Eine ganz entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Stammzellübertragung ist jedoch die fast 100-prozentige Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient. Das macht es so schwierig, für einen Patienten einen passenden Spender zu finden – die Wahrscheinlichkeit beträgt 1:20.000 bis 1:mehrere Millionen. Alleine in Deutschland findet immer noch jeder fünfte Patient keinen geeigneten Spender. Damit die Chancen steigen, den „Richtigen“ zu finden, ist es wichtig, dass möglichst viele Babys zu kleinen Helden werden und ihr Nabelschnurblut gespendet wird.

So funktioniert die Nabelschnurblut-Spende
Nabelschnurblut ist deshalb besonders zur Behandlung von Leukämie und anderen Erkrankungen geeignet, weil die darin enthaltenen Stammzellen noch nicht völlig ausgreift sind. Dadurch kann bei einer Transplantation die Ausprägung einer möglichen Abstoßungsreaktion (Graft-versus-Host-Disease) geringer sein, als bei der Transplantation von Stammzellen, die zu einem späteren Zeitpunkt gewonnen werden. Aus diesem Grund ist es möglich, mit einer geringeren Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger zu transplantieren. Somit stellt die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung von Menschen mit Erkrankungen des blutbildenden Systems dar, die auf einen geeigneten Spender warten. Hier finden Sie weitere Informationen zum lebensrettenden Effekt von Nabelschnurblut auf ellviva.de: http://www.ellviva.de/Schwangerschaft/Nabelschnurblut-Nabelschnur.html

Das Ratgeberportal im Internet heißt ellviva

Das Ratgeberportal ellviva.de ist ein Online-Angebot mit der Kern-Zielgruppe Frauen. Themenschwerpunkte sind Gesundheit mit über 60.000 redaktionellen Seiten
(  www.ellviva.de/Gesundheit  ), aber auch Wellness und Schwangerschaft. ellviva setzt auf qualitativ hochwertigen und detaillierten Content, zum Beispiel zu Krankheiten und Medikamenten.

Redaktion: Patrick Jiranek und Sven-David Müller, ellviva-Redaktion

Juvesco GmbH / ellviva.de
Sven-David Müller, MSc.
Gutleutstraße 30
60237 Frankfurt am Main
presse at ellviva.de
 

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