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Dicke Wampe nichts im Kopf?

05.08.2010
von Sven-David Müller

Kann man wirklich im Schlaf abnehmen? Übergewichtige entsprechen nicht dem aktuellen Schönheitsideal, weshalb Kollegen oder Mitschüler sie häufig zu Mobbingopfern machen. Doch Dicke leiden auch physisch unter ihrem Gewicht: Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) erhöhen das Risiko zahlreicher Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzleiden, Diabetes und Arthrose. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass Fettsucht auch das Gehirnvolumen und damit das Gedächtnis negativ beeinflusst. Der Medizinjournalist Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritional Medicine, informiert über Gehirnatrophie durch Fettsucht. Sven-David Müller ist Autor der Ernährungsratgeber „Moderne Ernährungsmärchen“, „Die dicksten Diätlügen“ sowie Erfinder der „Müller-Diät“.

Mit Hilfe des Body-Mass-Index (BMI) können Menschen mittels Körpermasse und Größe ihr Körpergewicht bewerten. Der BMI übergewichtiger Menschen beträgt 25 bis 30. Fettleibige Personen haben sogar einen BMI von über 30. Wissenschaftler der University of Pittsburgh mussten nun im Zuge einer Studie feststellen, dass sich das hohe Gewicht von Menschen mit einem BMI von 25 und höher keinesfalls gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt. Während Menschen mit Übergewicht und Fettsucht meist jede Menge Umfang an Bauch, Armen, Beinen und Po aufweisen, ist das Gehirnvolumen häufig weniger ausgeprägt.

Kleines Gehirn durch große Fettansammlungen

Forscher aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania wählten 94 über 70-jährige Menschen als Versuchspersonen aus und errechneten mittels Gehirn-CT-Scans deren Gehirnmasse. Es stellte sich heraus, dass jene Probanden, die an Übergewicht litten, ein durchschnittlich vier Prozent kleineres Gehirn besaßen als Normalgewichtige. Die Forscher konnten bei den Personen mit Übergewicht eine Antrophie der Basalganglien und der Corona radiata der weißen Gehirnmasse nachweisen. Fettleibige Testpersonen hatten sogar acht Prozent weniger Gehirnvolumen als die normalgewichtigen Probanden. Sowohl im Bereich der Frontalllappen als auch im anterioren Gyrus cinguli, dem Hippocampus und dem Thalamus war bei den Fettsüchtigen weniger Gehirnmasse vorhanden.

Alzheimer durch Gehirnvolumendefizite Fettsüchtiger

Die Gehirn-CT-Scans machten deutlich, dass Patienten mit Fettsucht die gleichen Gehirnvolumendefizite aufweisen wie 16 Jahre ältere Normalgewichtige. Die Wissenschaftler befürchten nun, dass der Verlust an Gehirnvolumen bei Fettsüchtigen schon frühzeitig zu zerebralen Krankheiten wie Alzheimer führen kann. Mit der Müller-Diät kann man zwar nicht im Schlaf abnehmen - aber es mit der Müller-Diät können Sie ohne Hunger effektiv abnehmen und müssen den Jojo-Effekt nicht fürchten. Weitere Informationen unter www.muellerdiaet.de

Buchtipps:

Das Kalorienkiller-Kochbuch, Knaur/Trias Verlag
Die 50 besten Fettkiller, Trias Verlag
Die 50 besten Kalorienkiller, Trias Verlag
Das Abnehmkochbuch, Horn Verlag
Die Müller-Diät, Schlütersche Verlagsanstalt

Linktipp:

www.slimoach.de - das interaktive Abnehmprogramm des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik

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