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Fachärzte und Bayrische Staatsregierung müssen zum Wohle der Patienten an einem Strang ziehen!

13.08.2008
von Sven-David Müller
(Berlin - 13. August 2008): Der Präsident des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) Dr. med. Siegfried Götte unterstützt, dass die Bayrische Staatsregierung mit der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände Bayerns (GFB) gemeinsame Ziele im Sinne der fachärztlichen Versorgung und zum Wohle der Patienten verfolgt. In einem Gedankenaustausch waren sich Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Sozialministerin Christa Stewens, GFB-Vorsitzender Bayerns Dr. med. Thomas Scharmann und Dr. Götte darüber einig, dass das Leitbild des Facharztes als freiberuflicher und wirtschaftlich selbstständiger Arzt erhalten bleibt. Zudem besteht Einigkeit darüber, dass der niedergelassene Facharzt rechtlich von den Gesetzlichen Krankenkassen genauso anerkannt bleibt, wie der Hausarzt. Dafür muss die differenzierte flächendeckende wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Fachärzte weiterhin gewährleistet sein. Die Forderungen seitens der Fachärzte sind nachvollziehbar und klar formuliert. Es ist erfreulich, dass sich die Bayrische Landesregierung deutlich hinter die Fachärzte stellt, kommentiert BVOU-Präsident Dr. Götte die Aussagen des Ministerpräsidenten und der Sozialministerin. Ministerpräsident Dr. Beckstein hatte betont: „Die angestrebte Verbesserung der Honorarsituation haben wir stets auf sämtliche niedergelassene Ärzte, also auf Haus- und Fachärzte, bezogen. Sie ist auch im ambulanten fachärztlichen Bereich dringend notwendig, um eine differenzierte ambulante Versorgung weiterhin wie bisher zu gewährleisten.“ Ministerin Stewens hatte erklärt: „Unsere Bemühungen zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in den letzten Monaten und Jahren haben stets dem niedergelassenen Bereich insgesamt gegolten, also Haus- und Fachärzten gleichermaßen. Das habe ich stets betont, das allein ist vernünftig“ Damit Fachärzte auch in Bayern weiterhin freiberuflich und wirtschaftlich selbstständig arbeiten können, soll zukünftig die Gesamtvergütung in einem Haus- und Facharztbereich geteilt werden. Nach Einschätzung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie ist durch die klaren Aussagen seitens der Staatsregierung auch die Vergütung der Orthopäden und Unfallchirurgen in Bayern gesichert. Die Bayerische Staatsregierung macht deutlich, dass sie sich vom bisherigen Ansatz der monopolartigen Hausarztverträge hin zum sinnvollen nebeneinander zwischen Haus- und Fachärzten in allen Bereichen entwickeln konnte, kommentiert BVOU-Präsident Siegfried Götte erleichtert. Damit sind auch in Bayern die Eckpunkte der fachärztlichen Versorgung gegeben, die für Fachärzte, die gesetzlichen Krankenkassen, die Patienten und den Freistaat gleichermaßen notwendig sind. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 030-79744455 E-Mail: presse@bvou.net Internet: www.bvou.net

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