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Lesezirkel sind optimal für Sparfüchs

20.05.2010
von Sven-David Müller
Sparfüchse nutzen den Service von Lesezirkeln wie dem Berliner Unternehmen Weißgerber Lesezirkel. Jährlich können "Leseratten" durchaus einige hundert Euro einsparen. Publikums- und Fachzeitschriften behandeln verschiedenste Themen. Die beliebten Printmedien decken nahezu alle Interessengebiete ab, so dass unter der großen Auswahl für jeden Leser etwas dabei ist. Die Zeitschriften erscheinen monatlich oder sogar wöchentlich. Regelmäßig Lesende müssen somit enorme Geldsummen aufbringen, um keine Ausgabe zu verpassen. Lesezirkel bringen Abhilfe: Durch das Mieten von Zeitschriften sparen Abonnenten bis zu 50 Prozent des Kaufpreises, informiert heute der Berliner Journalist Sven-David Müller. In Berlin, Brandenburg und Umland gibt es beispielsweise den Weißgerber-Lesezirkel.

Lesen kommt nicht aus der Mode
Selbst im Zeitalter modernster Technik zählt das Lesen zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Bereits mit 10 Jahren liest jedes Kind durchschnittlich 25 Minuten am Tag. Mit steigendem Alter investieren sowohl Männer als auch Frauen immer mehr Zeit mit dem Schmökern. Zeitungen und Zeitschriften nehmen dabei einen immer größer werdenden Anteil der Lesezeit ein. Insbesondere unterwegs, wenn Fernseher und Computer nicht zur Verfügung stehen, widmen sich Menschen dem Lesen, einer der wichtigsten Kulturfertigkeiten überhaupt. Sowohl in der Bahn als auch im Bus, auf der Parkbank, im Wartezimmer der Arztpraxis oder beim Friseur, Zeitschriften gehören längst zum Alltag dazu. Nicht umsonst feiert der Verband Deutscher Lesezirkel sein bereits 100-jähriges Jubiläum: Die 130 beteiligten Lesezirkel stellen im wöchentlichen Turnus Zeitschriftentitel zusammen, die sie zu 45 Prozent an Gewerbetreibende und zu 55 Prozent an Privathaushalte vermieten. Nach Ablauf einer Woche erfolgt die Abholung durch einen Zusteller, der die Mappe anschließend beim nächsten Kunden abliefert.

Die Lieblingszeitschriften bequem an die Haustür geliefert bekommen – und dabei auch noch Geld sparen
Die Mappen jedoch stellt nicht immer der Lesezirkel-Anbieter selbst zusammen. Um den individuell variierenden Lesebedürfnissen gerecht zu werden, besteht für Abonnenten nun bereits seit Jahrzehnten die Möglichkeit, selbst eine Auswahl zu treffen. Nutzer wählen aus dem rund 320 Zeitschriften umfassenden Bestand der Lesezirkel fünf bis zehn Titel für ihre persönliche Mappe aus. Wahlmappen entsprechen somit den Wünschen des Einzelkunden, was die hohe Nutzung privater Kundschaft erklärt. Der günstige Preis ist das wohl wichtigste Argument für Arztpraxen, Friseure, Restaurants und Cafés, das Angebot des Lesezirkels ebenfalls zu nutzen: Beim Ausleihen neuer Zeitschriften verzeichnen Kunden eine Preiseinsparung von 25 bis 50 Prozent des regulären Kaufpreises. Das Abonnement sieht zudem vor, dass sowohl aktuelle als auch ältere Ausgaben verschiedener Titel in der Mappe enthalten sein können, die der Abonnent, je nach Wunsch, in gutem Zustand oder druckfrisch und topaktuell erhält. Bei minderer Aktualität profitieren die Lesenden zusätzlich von noch erheblicheren Ersparnissen. Sowohl Firmen als auch Privatpersonen ziehen jedoch nicht nur aus der Geldeinsparung einen Vorteil. Nutzer des Abonnements schätzen auch die Unkompliziertheit des Angebots: Durch den bequemen Zustell- und Abholservice sparen sie sich den Weg zum Zeitungsladen. Der Zusteller bringt die gewünschten Zeitschriften Woche für Woche pünktlich an die Haustür. Leser verfügen auf diese Weise stets über neuen Lesestoff und verpassen keine Ausgabe ihrer Lieblingszeitschrift. Das Abo sorgt durch den persönlichen Kontakt zum Zusteller außerdem für eine höchstmögliche Flexibilität: Jede Woche auf’s Neue ist der Kunde in der Lage, Sonderwünsche zu äußern, bei Bedarf die Auswahl zu ändern sowie Bezugsunterbrechungen für die Urlaubszeit zu besprechen. Das Prinzip des Lesezirkels macht zudem aus jeder Leseratte einen Umweltschützer: Die Mehrfachnutzung derselben Zeitschrift spart Papier und Energie, die Produzenten zur Herstellung benötigen und entlastet somit die Umwelt.

Sven-David Müller informiert über den Lesezirkel http://www.svendavidmueller.de/weissgerber-lesezirkel-berliner-mittelstand-mit-tradition.html

Weitere Informationen zu den Angeboten eines Lesezirkels gibt es beispielsweise beim Weißgerber Lesezirkel unter http://www.weissgerberlesezirkel.de/.

imedo hat die Nutzer der Gesundheitsnews befragt, was sie im Wartezimmer machen. Ergebnis: Die meisten Patienten lesen Zeitschriften. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der Umfrage können Interessierte unter http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1014887-das-wartezimmer-als-lesehalle abrufen.

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